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Faszination Glas

27.02.2017
MAK

Als Kooperation von MAK und Stanze del Vetro Venedig erlaubt “Das Glas der Architekten. Wien 1900–1937” noch bis 17. April einen spannenden Blick auf die Entwicklung von Kunstglas und ein faszinierendes Kapitel des österreichischen Kunsthandwerks.

Das Glas der Architekten. Wien 1900–1937 widmet sich dem epochalen Einfluss, den die Entwürfe junger Architekten der Wiener Moderne auf die Entwicklung von Kunstglas in Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausübten. Als Kooperation des Wiener MAK mit Stanze del Vetro Venedig werden über 300 Werke aus der Sammlung des MAK sowie aus privaten Sammlungen zu sehen sein. Eine Gruppe junger Architekten, Studenten der Wiener Akademie unter Otto Wagner, der Kunstgewerbeschule und der Technischen Universität, hatten Anfang des 20. Jahrhunderts ein besonderes Interesse an der Formgebung von Glas entwickelt. Auch in der Architektur galt Glas als Material der Moderne. Der Kontakt mit in Wien etablierten Glasverlegern wie E. Bakalowits Söhne und J. & L. Lobmeyr in den Reformkunstbewegungen wie der „Sezession“ oder der „Wiener Werkstätte“ und dem „Österreichischen Werkbund“ sicherte die Realisierung radikal neuer Formkonzepte durch Produzenten wie Lötz. Josef Hoffmann, Koloman Moser, Joseph Maria Olbrich, Leopold Bauer, Otto Prutscher, Oskar Strnad, Oswald Haerdtl und Adolf Loos schufen bahnbrechend neue Entwürfe für Zier- und Gebrauchsglas. In der Ausstellung zu sehen ist auch die Rekonstruktion des 1937 von Josef Hoffmann für die Weltausstellung in Paris entworfenen Spiegelkabinetts Boudoir d´une grande vedette.

Termin & Infos
Bis 17. April. www.mak.at

 

Autor:
Redaktion Architektur & Bau Forum
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