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Scott TulayGottfried MüllerAlexander BrodskyValery Koshljakov

Tchoban Voss Architekten ǀ Neue Blickwinkel

08.02.2017

Mit ihrer Ausstellung „Bilder aus Berlin“ wagen die Architekten Tchoban Voss ein außergewöhnliches Experiment. Statt Projekte wie üblich selbst darzustellen, übertrugen sie diese Aufgabe elf Künstlern.

Statt Projekte wie üblich selbst darzustellen, übertrugen sie diese Aufgabe elf Künstlern. Seit der Eröffnung des Büros 1996 hat Sergei Tchoban zahlreiche Neubauten in Berlin entworfen, geplant und realisiert – darunter das Kino Cubix am Alexanderplatz, das Quartier DomAquaree, das Hotel nhow Berlin am Osthafen, die Synagoge in der Münsterschen Straße und das Wohnhochhaus Living Levels an der Spree.

Die Aufgabe an die Künstler war es, einige dieser Projekte zu portraitieren: Die Arbeiten von Gottfried Müller und Valery Koshlyakov widmen sich in unterschiedlichen Techniken dem Museum für Architekturzeichnung, das Duo Vrubel & Timofeeva interpretiert das Wohnhochhaus Living Levels als alltägliche städtische Umgebung. Den Wolkenbügel des nhow Hotels betrachten Gary Schubert und Scott Tulay genauer und Thomas W. Schaller lässt den Potsdamer Stern-Center dramatisch in die Höhe ragen. Den Innenräumen der Synagoge in der Münsterschen Straße, sowie dem Russischen Pavillion auf der Architekturbiennale in Venedig 2012 widmen sich Nikolai Makarov und Michele Alassio.

Alexander Brodsky und Vladimir Dubossarsky vervollständigen mit ihren Interpretationen die Ausstellung. Auch wenn es auf den Ersten Blick so scheint, als hätten die Bilder nichts gemeinsam, wiederspiegeln sie alle doch den zwanzigjährigen Verlauf von Sergei Tchobans Arbeit und seinen bereits durchaus beträchtlichen architektonischen Beitrag für die Stadt Berlin.

Bis 4. März. Architektur Galerie Berlin, www.architekturgalerieberlin.de

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