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Umweltfreundlich, landschaftsschonend

14.12.2016

Der erste Preis der elften Concrete Student Trophy ging an den „Lufthafen Wachau“ von Felix Stadler (TU Wien), Jan Niklas Schöpf und Michael Knoll (Angewandte Wien).

Siegerprojekt: Ein Lufthafen für die Wachau.

Erstmals gewann ein interdisziplinäres Team zweier Universitäten: Die Architektur stammt von Studenten der Angewandten, die Bauingenieurleistung von der TU Wien. Einzureichen war ein innovativer umweltfreundlicher und landschafts­schonender Entwurf für die Stationen einer Pendelseilbahn über die Donau hinweg zur Verbindung der Wachauer Gemeinden Aggsbach Markt und Aggsbach Dorf – unter Berücksichtigung des Unesco-Weltkulturerbestatus und der Einbindung in die Landschaft. Von der Seilbahn erwartet man eine bessere Verbindung zwischen Natur, Kultur und Tourismus; sie wäre die erste bedienerlose in Österreich. Sicherheitsmaßnahmen von der Barrierefreiheit bis zum Brandschutz waren vorzusehen. Das selbsbewusste Siegerprojekt besitzt laut Jury „Eyecatcher-Qualitäten“. Der Schalentwurf nutzt die gestalterischen Möglichkeiten des Baustoffs Beton gekonnt. „Eine einfache Gestaltung war uns wichtig. Wir wollten mit Beton arbeiten und an die Grenzen von Beton gehen“, erklärte Felix Stadler. „Lupe“ (TU Wien) erreichte den zweiten und „AggsBahn“ (TU Graz) den dritten Platz.  www.zement.at

Autor:
Redaktion Architektur & Bau Forum
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