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Landesrat Dr. Michael Strugl (links) und Harald Kalcher (Chefredakteur Krone OÖ, rechts) überreichten Hubert Rapperstorfer den Innovationspreis des Landes Oberösterreich.

OÖ Landespreis für Innovation an Rapperstorfer Automation

21.10.2016

Das Unternehmen holt sich den Sieg in der Kategorie Kleinunternehmen und ist für den Staatspreis Innovation 2017 nominiert.

Der Landespreis für Innovation 2016 ist eine Kooperation des Landes Oberösterreich und Business Upper Austria in Zusammenarbeit mit der WKO Oberösterreich, dem ORF und privaten Unternehmen.

Hubert Rapperstorfer siegte gemeinsam mit seinem Team von Rapperstorfer Automation in der Kategorie Kleinunternehmen. Bereits im Juni 2016 hatte Rapperstorfer Automation den Pegasus in Gold und den Erfinderpreis Edison in Bronze erhalten. Zuvor war das Unternehmen im Februar 2016 anlässlich der Ulmer Betontage in Deutschland mit dem Innovationspreis der Zulieferindustrie Betonbauteile Deutschland ausgezeichnet worden. Und schon 2015 bekam Hubert Rapperstorfer den Austria Cooperative Research-Kooperationspreis verliehen.

Vollautomatisch und in Losgröße 1

Hinter dem mehrfach preisgekrönten Start-up steckt die Entwicklung einer Anlage zur vollautomatischen Erzeugung flächiger Bewehrungskörbe in beliebigen Größen. Dabei ist es Hubert Rapperstorfer und seinem Team gelungen, die Fertigungsprozesse mittels neuartiger Produktionsmethoden zu vereinfachen und die Qualität zu erhöhen. Neben der innovativen Produktion, bei der Roboter die Stahlkörbe vollautomatisch und in beliebigen Variationen in Losgröße 1 herstellen, weckten auch die produzierten Korbwände das Interesse der Besucher. „Unsere Korbwand benötigt dort, wo herkömmliche Doppelwände auf 44 Verbindungsstäbe mit je zwei Schweißpunkten pro Quadratmeter angewiesen sind, nur sieben. Gleichzeitig entfallen mehr als 90 Prozent der Kunststoffteile. In Summe sparen unsere Kunden somit viel Stahl, Kunststoff und Energie“, erklärt Hubert Rapperstorfer. Trotz dieser Einsparungen ist die Stabilität höher als bei konventionellen Wänden. Gemeinsam mit Entwicklungspartner Maba Betonfertigteilindustrie, Teil der Kirchdorfer Zementgruppe, haben er und sein Team das System serienreif gemacht.

Original erschienen am 21.10.2016: Bauforum.
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