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Kein lästiges Übel: die Erdungsanlage

13.03.2017

Die WKO-Elektrotechniker starten 2017 eine Informationsoffensive zur Planungsnotwendigkeit betreffend Strom-Schutz

Joe Witke, Peter Scherer (Bundesinnung Bau) und Andreas Iser, Vorsitzender im WKO-Arbeitsausschuss „Erdung und Blitzschutz“.

Der Arbeitsausschuss „Erdung und Blitzschutz“ der Elektrotechniker in der WKO setzt im laufenden Jahr einen speziellen Fokus auf die Montage von Fundament-Erdungsanlagen. Deren „immense Bedeutung“ sei „noch immer vielen Professionisten, Bauherren und deren Vertretern nicht bewusst“. Nicht selten sei „bei Baubeginn noch kein Elektriker beauftragt“, obgleich „die Fundamentierungsarbeiten schon voll im Gange“ seien. „Unserem Ausschuss ist es wichtig, bei Planern und Baufirmen Bewusstsein zu schaffen, dass die Erdungsanlage ein enorm wichtiger Bestandteil der Elektroinstallation ist. Es darf auf keinen Fall als ein ‚lästiges Anhängsel‘ von Baumeisterarbeiten dargestellt werden“, sagt Andreas Iser, Vorsitzender des Arbeitsausschusses.

Dringend nötige Bewusstseinsbildung

In Neubauten ist die Fundament-Erdungsanlage nach den Vorschriften der ÖVE/ÖNORM E 8014 geregelt. Entsprechend nötige Maßnahmen sind rechtzeitig vor Baubeginn mit einem zur Errichtung befugten Experten zu klären. Immerhin geht es dabei, wie der Arbeitsausschuss betont, um eine unverzichtbare „Schutzmaßnahme gegen gefährliche Körperströme“, respektive „eine Notwendigkeit zur Ableitung von Blitzströmen“.

Weitere Infos und Hilfestellung sind direkt über die WKO-Elektrotechniker zu bekommen.

Autor:
Bernhard Madlener
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