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Linzer Uni

31.07.2014

Science Park: 51.000 Quadratmeter für die Linzer Uni



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© Fotos: Herta Hurnaus/BIG


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Vom Sportplatz zum modernsten Uni-Gebäude Österreichs: Der zweite Bauteil des Science Park im Norden von Linz ist fertig! Neben dem dringend benötigten Platz für Studenten und Lehrende setzen die neuen Gebäude am Übergang zwischen Stadt und Land architektonische Akzente. Ausgerichtet in Richtung Stadtzentrum, schlagen sie eine futuristische Brücke zwischen urbanem Wohnbau auf der einen und der scharfen Grenze zum agrarisch geprägten Mühlviertel auf der anderen Seite. Im Endausbau werden im ­Science Park rund 1.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze mit optimaler Infrastruktur und öffentlicher Anbindung zur Verfügung stehen.

 

Platz für Kooperationen

Im Bauteil 1 dominieren vor allem große Labors und Maschinenhallen die ultramoderne Architektur der Wiener Caramel Architekten, denn hier ist die Mechatronik untergebracht. Die Johannes-Kepler-Universität (JKU) orientiert sich im technischen Bereich sehr stark an den Bedürfnissen der Wirtschaft. Mit dem Science Park wird Platz für bestehende und die Ausstattung für neue Kooperationen geschaffen. Allerdings wird nicht nur geforscht: Gerade die JKU mit ihrer Bindung und den vielen Kontakten in den starken Wirtschaftsraum Oberösterreich ist bekannt dafür, dass sich aus Forschungsprojekten oft erfolgreiche, neue Unternehmen bilden. Auch für diese wird es deutlich mehr Platz geben.

Die Arbeiten am zweiten Bauteil wurden planmäßig im Juni 2011 abgeschlossen und liegen mit einer Gesamt­investition von rund 26 Millionen Euro genau im Kostenrahmen. Die Kunststofftechnikinstitute, das Johann-Radon-Institut für angewandte Mathematik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, das Kompetenzzentrum Holz, die Industriemathematik sowie einige Unternehmen können die neue Unterkunft bereits mit Beginn des Wintersemesters nutzen.

 

Aufwertung in zweierlei Hinsicht

Nach Fertigstellung der insgesamt vier Etappen – über das letzte Gebäude wird noch verhandelt – stehen rund 51.000 Quadratmeter Bruttonutzfläche zur Verfügung. Eine Aufwertung erfährt damit nicht nur die Uni, sondern auch die Umgebung: Eine neue Autobahnabfahrt soll die Uni verkehrstechnisch erschließen und die Anrainer der Stadtteile Auhof und Dornach vom Verkehr entlasten. Eine Unterführung, die bereits mit dem ersten Bauabschnitt realisiert wurde, erlaubt ein barrierefreies und sicheres Queren der Straße zwischen der JKU und dem neuen Science Park.

BIG-Geschäftsführer Wolfgang Gleiss­ner ist besonders stolz darauf, dass die neuen Gebäude der JKU freundlich und sehr hell sein werden und außerdem ein sehr flexibles Raumkonzept aufweisen. „Die Gebäude werden durch ihre Ausrichtung mit Tageslicht geflutet. Die gesamte Bauweise fördert ein modernes, kommunikatives wissenschaftliches Umfeld", so Gleissner.


Autor:
Redaktion Bauzeitung

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