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2016 beantragten mehr als 5.500 Haushalte Ölkesseltausch-Förderung

12.01.2017

Um fünf Prozent im Vergleich zum letzten Jahr stiegen 2016 laut der Heizen Mit Öl GmbH die Anträge für den Umstieg auf Brennwertkessel. Dennoch werden hierzulande noch hunderttausende veraltete Ölheizungen betrieben. Deshalb läuft die Förderung mit bis zu 3.000 Euro für den Umstieg auf Öl-Brennwertgeräte auch im neuen Jahr weiter. 

In Österreich heizen rund 800.000 Haushalte mit Öl. „Darunter sind hunderttausende veraltete Heizanlagen. Diese Heizungen arbeiten zwar nach wie vor zuverlässig, jedoch bei weitem nicht so effizient wie Geräte der neuesten Generation. Wenn diese Haushalte ihre Ölkessel erneuern, können sie ihren Heizölverbrauch deutlich senken. "Mit keinem anderen Energieträger lässt sich so viel Energie mit so wenig Kosten einsparen“, so Martin Reichard, Geschäftsführer der Heizen mit Öl GmbH. Sein Ziel ist, bis 2020 mindestens 60.000 alte Ölheizungen durch neue Brennwertgeräte zu ersetzen.

Förderung wurde verlängert
Die Initiative Heizen mit Öl fördert auch 2017 die Modernisierung einer alten Ölheizung. Für die Erneuerung einer Heizanlage in einem Einfamilienhaus beträgt die Förderung 2.500 Euro. Den Umstieg auf ein modernes Öl-Brennwertgerät in Mehrfamilienhäusern mit drei bis zehn Wohneinheiten vergütet die Initiative mit 3.000 Euro.

Für größere Wohnbauten und für Industrie- und Gewerbeanlagen gibt es eine Individualförderung zwischen 5.000 Euro und 25.000 Euro. Die Höhe der Förderung hängt von verschiedenen Kriterien ab, wie dem Gebäudetyp, der Anzahl der Wohneinheiten bzw. der Raumfläche, dem Energieverbrauch der letzten Jahre und den Investitionskosten für die neue Heizanlage. Um die Förderhöhe einfachen und kostenlos zu ermitteln, steht der Förderhöhenrechner auf der Webseite von Heizen mit Öl zur Verfügung.
 

Autor:
Redaktion Gebäudeinstallation
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