Direkt zum Inhalt

Notdienst mit überteuerten Rechnungen

14.02.2017

Wieder ein schwarzes Schaf, das dem Installateur-Image schadet: Wie bereits in der Gratiszeitung "Heute" mehrfach veröffentlicht wurde, ist in der Zwischenzeit nun auch schon auf der Homepage des ORF von einem Installateurnotdienst zu lesen, der mit völlig überzogenen Rechnungsforderungen die Notsituation vieler Kunden ausgenutzt haben soll.

Laut ORF handelt es sich um einen Notdienst aus 1230 Wien, der im Internet mit Schnäppchenpreisen ab 49 Euro lockt, dann aber vor Ort "geschmalzen" abkassiert. Die Polizei ermittle bereits in unzähligen Fällen und fordere Geschädigte zudem dazu auf, Anzeige zu erstatten.

Auch beim Verein für Konsumenteninformation (VKI) sollen sich die Beschwerden über den überteuerten Installateur-Notdienst stapeln. Mehr als 100 Geschädigte dürften sich bereits gemeldet haben, bei einigen ginge es um Rechnungsbeträge von mehr als tausend Euro. 

Der ORF listet in diesem Beitrag auch die recherchierten marktüblichen Preise auf: Eine Thermenwartung koste demnach in Wien zwischen 120 und 200 Euro. Eine Stunde Arbeitszeit eines Technikers liege zwischen 85 und 100 Euro. Ab 17 Uhr wird es um 50 Prozent teurer, ab 20 Uhr liegt der Nachtzuschlag bei 100 Prozent.

Schnell reagiert haben die 1a-Installateure. Sie distanzierten sich nicht nur umgehend via APA-Aussendung von derartigen Vorgangsweisen, sondern empfehlen den Konsumenten zur Sicherheit auch gleich ihre österreichweite Notruf-Hotline "05 1704" in ihr Handy einzuspeichern, um vor allfälliger Abzocke geschützt zu sein.

Autor:
Redaktion Gebäudeinstallation
Werbung

Weiterführende Themen

Gerald Wrumnig
Aktuelles
17.03.2017

Seitdem Odörfer Teil der GC-Gruppe Österreich wurde, liegt die Verantwortung in den Händen von Hans-Peter Moser. Ihm zur Seite steht Gerald Wrumnig, der für die kaufmännischen Angelegenheiten des ...

E-Paper
10.03.2017
Heizung
09.03.2017

Anfang März wurden die PV-Förderungen des Klima- und Energiefonds offiziell gestartet. Die Förderungen aus dem letzten Jahr wurden im Wesentlichen beibehalten. Gefördert werden unter anderem auch ...

Heizung
09.03.2017

Der Energiepreisindex (EPI) für private Haushalte der Österreichischen Energieagentur stieg im Jänner um ein Prozent auf 99 Index-Punkte. Damit befindet er sich auf dem höchsten Stand seit August ...

E-Paper
07.03.2017
Werbung