Einfache Kooperationsbildung für KMU
20.09.2006
Einfache Kooperationsbildung für KMU

Partnerschaften einzugehen ist ein Erfolg versprechender Weg für Klein- und Mittelunternehmen. Vor allem die Betriebe der Baubranche sind noch zögerlich. Ein Wiener Unternehmer präsentiert ein Kooperationskonzept.
Handwerk als Gegenentwurf zu Globalisierung
und Billigproduktion – denn im Handwerk sehen Wirtschaftsexperten Potenziale.
Das Handwerk hat Zukunft und ist Zukunft. Mit dieser klaren Perspektive endeten die Ersten Internationalen Handwerksgespräche am Weissensee in Kärnten.
Experten, Wissenschaftler und Unternehmer aus mehr als zehn Nationen diskutierten und reflektierten auf Einladung des Vereins „Landschaft des Wissens“ die Situation des europäischen Handwerks. Eine hochkarätige Auswahl von Regionalentwicklern, Netzwerkmanagern und Handwerksmeistern besonders zukunftsweisender Betriebe diskutierten die Zukunftsperspektiven des Handwerks. Die Kernthemen der Diskussionen waren: neue Kooperationsmodelle zwischen selbstständigen Betrieben in den Bereichen Technologie, Design und Marketing sowie bereits
realisierte Modelle der Zusammenarbeit, die Vorbilder für die zukünftige Entwicklung im Handwerk sein können.
Handwerk lebt Werte
Die Teilnehmenden des Symposiums waren sich einig: Das Handwerk ist die Zukunft, Quelle des Wohlstands und Garant einer nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums. Denn, so Maria Mack, vom Veranstalter Landschaft des Wissens: „Das Handwerk lebt Werte, bildet aus und fördert die regionale Wertschöpfung.“ Ähnlich argumentierte Referentin Christine Ax, Handwerksforscherin und Unternehmerin aus Hamburg, die Handwerk „als vielerorts gelebten, kulturellen Gegenentwurf zum Turbokapitalismus und seiner Bodenlosigkeit“ sieht.
Erhard Juritsch, Vorstand des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds, der die Tagung neben dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziell unterstützte:
„Handwerk schafft Arbeitsplätze, Handwerksbetriebe nutzen und fördern Ressourcen einer Region nachhaltig. Sie beschäftigen Mitarbeiter aus der Region, verarbeiten
vielfach Rohstoffe aus der Umgebung und leisten hohe steuerliche Beiträge für die Gemeinschaft.“
Das erste Symposium dieser Art wird nicht das letzte sein. Eine Fortführung der Veranstaltung im Zwei-Jahres-Rhythmus ist bereits angedacht.
Im Vorfeld der Veranstaltung erschien bereits das Buch zum Thema: „Strategien des Handwerks – Sieben Porträts außergewöhnlicher Projekte in
Europa“, recherchiert und betreut von Hans-Joachim Gögl und Clemens Schedler, die auch für die Konzeption der Tagung verantwortlich zeichneten.
Die Deutsche Stiftung
Buchkunst reihte die Publikation unter die schönsten Bücher Europas. Information und Eindrücke der Veranstaltung: www.landschaft-des-wissens.org. Teambildungsberatung Der Wiener Unternehmer Johann Theo Hörner hat mit seinen Partnern aus der IT- und Beraterbranche ein Konzept entwickelt, das den Klein- und Mittelbetrieben (KMU) die Bildung von Kooperationen wesentlich erleichtert. Das Kooperationskonzept verbindet begleitende Teambildungs- und Marketingberatung mit einer intelligenten Internetlösung als Basis für neue Unternehmenserfolge.
Wirtschaftsberater und auch Wirtschaftspolitiker sind sich seit Jahren darüber einig, dass die Kooperationsbildung eine der erfolgversprechendsten Strategien für Österreichs KMU darstellt. Um es nicht bei der Theorie zu belassen, wurde das Konzept 2005 erfolgreich bei der Bildung einer Handwerks-Kooperation (http://www.team8.at) in Niederösterreich realisiert.
Eine hochkarätige Expertenjury hat
das Team8-Projekt von Hörner beim diesjährigen „Beratungs-Oskar“, dem Constantinus-
Award 2006 (http://www.constantinus.net), zum besten Netzwerk- und Kommunikationsprojekt Österreichs gekürt und zusätzlich auch noch für den Österreichischen Staatspreis nominiert.
Einfache Anwendung
Wer sich jetzt hochkomplexe Software und
komplizierte Kommunikationsprozesse erwartet, der liegt falsch. „Wir haben unseren Schwerpunkt bei der bereits realisierten Team8-Kooperation auf die Entwicklung von einfachen Ideen gelegt, mit denen kleine Unternehmen auf verschiedensten
Ebenen zusammenarbeiten und dadurch hohe Synergieeffekte realisieren können. Zusätzlich wird das Internet genützt, um die Kommunikation zwischen den einzelnen Unternehmen (B2B) und auch mit den Konsumenten (B2C) möglichst einfach zu
gestalten“, erklärt Hörner zum Team8-Konzept.
Die Unterstützung zur Kooperationsbildung
durch DP-Mediendesign beginnt bereits bei der Entwicklung einer Kooperationsidee durch einen Unternehmer und setzt sich mit der Präsentation der Idee bei möglichen Partner-Unternehmen fort. Die Erstellung von Markt- und Marketingkonzepten,
das Teambildungs-Coaching, bis hin zur Implementierung einer intelligenten, aber einfach zu bedienenden Internetlösung wird von Hörner und seinen Beratungsspezialisten übernommen. Die Kosten für ein derartiges Projekt passen üblicherweise in ein KMU-Budget, vor allem, weil es ja durch die Anzahl der zukünftigen Partner geteilt werden kann. Förderungen durch Bund, Land oder EU sind möglich und werden im Einzelfall von DP-Mediendesign für die interessierten Unternehmen auch gern geprüft.



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