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Aluminium-Architekturpreis für das Wohn- und Bürohaus Hernalser in Wien von pool Architektur.

Aluminium-Architektur-Preis 2016 ist vergeben

11.11.2016

pool Architektur wurde für das Wohn- und Bürohaus "Hernalser" in Wien ausgezeichnet.

Am Wiener Gürtel gut sichtbar direkt gegenüber einer U-Bahn-Station in Hochlage, setzt das "Hernalser" einen starken städtebaulichen Akzent.

Das Projekt Wohn- und Bürohaus "Hernalser" von pool Architektur wurde am Abend des 10. November mit dem Aluminium-Architektur-Preis 2016 der Gemeinschaftsmarke Alu-Fenster prämiert. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde vom Aluminium-Fenster-Institut (AFI) in Zusammenarbeit mit der Architekturstiftung Österreich und der IG Architektur vergeben.

Formschöne Aluminium-Architektur

Unter den 35 Einreichungen überzeugte das Siegerprojekt die Fachjury durch seine städtebauliche Situierung, seine Formensprache sowie den gelungenen Materialeinsatz. Am stark befahrenen Wiener Gürtel, gut sichtbar direkt gegenüber einer U-Bahn-Station in Hochlage, setzt es einen starken städtebaulichen Akzent. Der Gebäudegrundriss ist vielfältig, wobei sich in den unteren Geschoßen Büros befinden und in den oberen drei Stockwerken Wohnungen. Unter anderem beherbergt das Gebäude die Zentralen der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft Neue Heimat, Gewog sowie des Bauträgers At Home. Die äußere Haut der Fassade ist mit bronzefarbenen, gelochten Aluminiumblechen verkleidet, die mit dunkel und matt eloxierten Alu-Paneelen hinterlegt sind. Je nach Blickpunkt ergeben sich unterschiedlichste optische Effekte. Die Verarbeitung überzeugt in ihrer Präzision und Gestaltung.

Anerkennung für drei weitere Projekte

Das Niveau der österreichweiten Einreichungen war dieses Jahr besonders hoch. Neben dem Siegerprojekt aus Wien wurden drei weitere Bauwerke vor den Vorhang geholt: Große Anerkennung gab es für das Wohn- und Geschäftshaus M 11 in Innsbruck der Ohnmacht-Flamm Architekten, für den DC-Tower 1 in Wien von Dominique Perrault Architecture und Hoffmann-Janz Architekten und für das Bürogebäude Püspök in Parndorf/Burgenland der ad2 Architekten.

Der Aluminium-Architektur-Preis der Gemeinschaftsmarke Alu-Fenster wird seit 1998 alle zwei Jahre vom Aluminium-Fenster-Institut in Kooperation mit der Architekturstiftung Österreich und der IG Architektur vergeben. Ausgezeichnet werden innovative, herausragende architektonische Leistungen, die die gestalterischen sowie technischen Möglichkeiten von Aluminiumprofilen aufzeigen und die Dauerhaftigkeit sowie Wertbeständigkeit von Aluminiumanwendungen dokumentieren. Über die 35 Einreichungen urteilte heuer die prominent besetzte Fachjury bestehend aus: Ingrid Domenig-Meisinger (Arch+More), Marion Gruber (IG Architektur), Johann Traupmann (Pichler & Traupmann Architekten, Preisträger Aluminium-Architektur-Preis 2014), Much Untertrifaller (Architekturstiftung Österreich), Andreas Renner und Gottfried Öller (beide Aluminium-Fenster-Institut).

Ins richtige Bild rücken

Bei der Preisverleihung sprach Gabriele Lenz, Gestalterin und Buch-Publizistin, über die Bedeutung der Architekturfotografie. Wertvolles Know-how und Tipps, wie man hochwertige Architektur noch effektiver in Szene setzt. [red/afi]

Projekte und Fotos:
>> Anerkennung für Wohn- und Geschäftshaus M 11 in Innsbruck
>> Anerkennung für DC Tower 1 in Wien
>> Anerkennung für Bürogebäude Püspök in Parndorf

>> Zur Bildergalerie

Autor:
Redaktion Metall
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