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Leipziger Branchentreffs im Frühjahr

08.11.2016

Im März 2017 finden in Leipzig mit der Intec und Z parallel zwei interessante Branchenveranstaltungen für die Metalltechnik statt.

Die Fachmesse für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik „Intec“ und die internationale Zuliefermesse für Teile, Komponenten, Module und Technologien, „Z“ laden vom 7. bis 10 März 2017 zum ersten Branchentreff für die Fertigungstechnik in der Metallbearbeitung und Zulieferindustrie ein. Laut Veranstalter sind rund vier Monate vor dem Start bereits 95 Prozent der Intec-Ausstellungsfläche vermietet, und auch die Z verzeichne vergleichsweise hohen Zulauf. Insgesamt sollen in Leipzig 1.400 Aussteller auf 70.000 Quadratmetern ihr Leistungsspektrum vorstellen — internationale Marktführer genauso wie innovative Mittelständler aus Deutschland und der Region Sachsen.

Stetig steigende Aussteller- und Besucherzahlen haben die Intec in den letzten vier Ausgaben geprägt und zu einer wichtigen Fachmesse für Werkzeugmaschinen aufsteigen lassen. Schwerpunkte des Ausstellerangebots sind spanende, abtragende und umformende Werkzeugmaschinen, Maschinen für die Oberflächenbearbeitung, Lasersysteme sowie Werkzeuge und Spannmittel – insbesondere Präzisionswerkzeuge und Werkzeugsysteme. Die Bereiche Fertigungsautomatisierung, Montage- und Handhabungstechnik sowie Prozess- und Fertigungsleittechnik sind repräsentativ vertreten.

Wichtige Marktführer der Werkzeugmaschinenbranche sowie renommierte Anbieter von Präzisionswerkzeugen aus dem In- und Ausland wie Yamazaki Mazak, DMG Mori, die Trumpf Gruppe, die Hommel Gruppe, Maschinenfabrik Berthold Hermle, Schunk, Paul Horn, Iscar, Emuge, Mapal sowie Ingersoll Werkzeuge sind auf der bevorstehenden Intec dabei. Unternehmen wie Nicolás Correa aus Spanien, Hwacheon Machinery Europe aus Korea, BLM S.P.A aus Italien oder Samag Saalfelder Werkzeugmaschinen aus Deutschland stellen sich zum ersten Mal den Fachbesuchern in Leipzig vor. Zu den Kernbereichen der Intec zählen auch zur kommenden Ausgabe Werkzeugmaschinen und andere Bearbeitungsmaschinen sowie Präzisionswerkzeuge und Vorrichtungen. Dabei sind alle großen deutschen Maschinenbauzentren gut vertreten – die meisten Intec-Aussteller kommen aus Baden-Württemberg, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Zu den größten internationalen Beteiligungen auf der Intec 2017 gehören Italien, Österreich, die Schweiz sowie Tschechien. 

Internationale Lieferanten

Deutsche und ausländische Zulieferer demonstrieren auf der Z 2017 ihre Leistungsstärke und Innovationskraft als Partner von Finalproduzenten und Systemlieferanten. Gut ausgestattet ist die Zuliefermesse mit Ausstellern, die der Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und je nach Kundenspezifik bearbeiteten Teilen und Komponenten aus Metallen, Kunststoffen sowie neuartigen Werkstoffen nachkommen. Anspruchsvolle Dienstleistungen für die Industrie bereichern das Portfolio der Z – dazu gehören unter anderem Oberflächenveredler, die mit ihren ausgeklügelten Verfahren vom Beschichten bis hin zur Nanotechnologie auf gute Kundenresonanz insbesondere aus der Autoindustrie hoffen können.

Traditionell weist die Z mit einem Auslandsanteil von durchschnittlich 30 Prozent bei den Ausstellern eine hohe Internationalität auf. Die stärksten Ausstellerländer der Z 2017 sind – nach Deutschland – Italien, Polen sowie Tschechien. Neuaussteller aus dem Ausland, beispielsweise aus Großbritannien und Skandinavien, verdeutlichen die internationale Ausstrahlung der Zuliefermesse.

Von Automatisierung bis Zerspanungstechnik

Auf der Intec 2017 wartet der Werkzeugmaschinensektor mit einer Reihe an Neuerungen und Optimierungen auf. So bringt Hedelius die neue, kompakte und präzise 5-Achs-Baureihe Acura für den Werkzeug- und Formenbau mit nach Leipzig. Die Indes-Werke stellen die zweite Generation der Index G200 vor, die Verbesserungen vom Maschinenaufbau mit vergrößerter Drehlänge über einen zusätzlichen Werkzeugträger bis hin zur Leistungsfähigkeit der Frässpindel enthält. Mit dem optimierten Dreh-Fräszentrum ist eine Simultanbearbeitung mit bis zu vier Werkzeugen gleichzeitig möglich. Auch das neueste CNC-Bearbeitungszentrum der Maschinenfabrik Berthold Hermle, C 250, zieht die Blicke der Fachleute auf sich.

Die Produktionsautomatisierung unter Industrie 4.0-Gesichtspunkten spiegelt sich ebenfalls im Angebot der Intec-Aussteller wider. Schunk präsentiert die elektrisch gesteuerte Linearachse Schunk ELP mit Industrie-4.0-Qualität, ein ultrakompaktes Linearmodul mit wartungsarmem 24V-Lineardirektantrieb und einem geringen Inbetriebnahmeaufwand. CytroPac von Bosch Rexroth beweist, mit wie wenig Bauraum moderne Hydrauliklösungen auskommen. Das neue Kleinaggregat verringert durch bedarfsgerechte Drehzahlregelungen den Energiebedarf um bis zu 80 Prozent, erfasst alle Betriebszustände und fügt sich in Industrie 4.0-Konzepte ein. Mit einer ganzen Palette Industrie 4.0-fähiger Applikationen wartet auch Festo auf – wie zum Beispiel adaptive Greifereinheiten, Software-Tools für Montage- und Handhabungsprozesse oder intuitive Steuerungen.

Innovative Zulieferer als gefragte Partner

Auf der parallel zur Intec stattfindenden Z sind unter anderem Neuheiten aus der kunststoffverarbeitenden Industrie und aus dem Formenbau zu finden: Zum Beispiel kann auf dem Messestand von PSG Plastic Service der neue Heißkanalregler profiTEMP+ unter die Lupe genommen werden, der Vorteile wie eine geringe Standfläche, erweiterte Funktionen und eine komfortable Bedienung durch einen Touchscreen vorweist. Hasco stellt ihre neuen, allseitig bearbeiteten Platten P1 aus, die Formenbauern größtmögliche Flexibilität sowie Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung von Spritzgießwerkzeugen ermöglichen. Der Laserspezialist bkl-lasertechnik hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Hochglanzflächen mit der Schäum-Spritzgießtechnik realisiert werden. Die materialsparende Entwicklung wird auf der Zuliefermesse vorgestellt. Doch das ist noch nicht alles: Bei Rapidobject sind durch additive Fertigung hergestellte 3D-Druck-Modelle aus Kunststoff, Metall oder Polymergips zu sehen.

Fachprogramm zu Zukunftsthemen der Branche

Neben dem breitgefächerten Angebot an den Messeständen ist das begleitende und praxisorientierte Fachprogramm ein integraler Bestandteil der Intec und Z 2017. In Konferenzen, Tagungen und Workshops werden Branchenthemen aufgegriffen, die entscheidend für die Zukunft der industriellen Produktion sind.

An allen Messetagen hat die Sonderschau mit integriertem Fachsymposium „Intelligenter Leichtbau“ in Halle 5 den aktuellen Entwicklungsstand für den industriellen Einsatz im Fokus. Das Technologieforum „Additive Fertigung“ informiert in Halle 2 über Technologien, Anwendungen sowie Potenziale neuartiger Verfahren und Einsatzgebiete. Am 8. und 9. März geben Experten im Rahmen eines Fachsymposiums einen detaillierten Einblick in die Möglichkeiten der additiven Fertigung. Das Ausstellerforum bietet – ebenfalls in Halle 2 – während der gesamten Messelaufzeit praxisrelevante Vorträge sowie Projektpräsentationen aus allen auf Intec und Z vorgestellten Fachbereichen. In Halle 4 können sich Fachleute bei der Lernfabrik Lean Factory ein Bild von einer ganzheitlich nach Lean-Gesichtspunkten ausgerichteten Fertigung machen – an einer Mixed-Model-Montagelinie werden verschiedene Produkte live hergestellt. Zusätzlich werden in Halle 4 der Workshop „Verbindungstechnik für Teile aus Kunststoff und Metall“ am 7. März, die Contact Business Meetings am 8. März, der 3. Sächsische Tag der Automation am 9. März sowie der Studententag mit Jobbörse am 10. März ausgerichtet. [red/intec]

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