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Immer mehr Alpenregionen bieten mit spektakulären Stahlkonstruktionen ein Bergerlebnis mit Adrenalinkick.

Nervenkitzel — mit Sicherheit!

16.12.2016

Adrenalinkick in Edelstahl: Der First Cliff Walk bei Grindelwald ist ein Drahtseilakt mit schwebenden Brücken und spektakulären Aussichtsplattformen.

Luftiger Steg zur freien Panoramasicht auf die Schweizer Viertausender Eiger, Mönch und Jungfrau.
Im Alltag sichert das Webnet Treppen, Balkone oder Gärten, kommt aber auch als Absturzsicherung bei Brücken zu Einsatz und Geltung.

Da stockt selbst Hartgesottenen der Atem: Entlang von senkrechten Felswänden führt ein stählerner Steg über den tiefen Abgrund. Anfangs noch dem überhängenden Fels entlang, doch spätestens bei der 40 Meter langen Ein-Seil-Hängebrücke wird die Höhenangst der BesucherInnen auf die Probe gestellt. Doch es lohnt sich: Der Blick führt über Alpenweiden und Wasserfälle hin zu den imposanten Viertausendern Eiger, Mönch und Jungfrau.

Cliff Walks liegen im Trend. Immer mehr Touristenregionen versuchen, ihre Gipfel mit spektakulären Stahlstegen über dem Abgrund attraktiver zu machen. Und da kommt die Schweizer Jakob AG ins Spiel, denn die Anlagen in schwindelerregenden Höhen müssen sicher sein. Die Webnet-Edelstahlnetze des Schweizer Herstellers bieten dafür die Lösung. Sie dienen als Sicherung am Gipfelrundweg und führen beidseitig entlang des schneckenförmigen Aufstiegs bis zum Aussichtssteg. Ein sicheres Geländer, und dabei nahezu transparent für die freie Sicht. Unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen, wetterfest auch bei Sturm oder Schneefall. Schon beim Aufbau der Cliff Walks machen sich die Vorteile bemerkbar: Das Webnet ist leicht, lässt sich gut transportieren, und die Montage ist einfach.

Der Bau des First Cliff Walks bei Grindelwald dauerte fünf Monate. „Schwierig war vor allem das sehr verwitterte Gestein“, erzählt Niklaus Schmocker von der Seiler AG aus Bönigen. „Wir mussten die Auslegerrohre bis zu 2.8 Meter tief verankern.“ Dies ist dank Kernbohrungen gelungen, nahm jedoch mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich geplant. Die stark überhängenden Felspartien erschwerten die Montage zusätzlich: Viele Arbeiten in der Felswand mussten — wie sonst? — am hängenden Seil durchgeführt werden. Insgesamt hat die Seiler AG in diesem spektakulären Projekt 32,3 Tonnen Stahl und 251 Quadratmeter Gitterrost verbaut. Und dank 398 Metern Webnet können die Gipfelbesucher die atemberaubende Aussicht heute gefahrlos genießen.

Siehe auch: Europas höchstgelegene Hängebrücke auf dem Stubnerkogel bei Bad Gastein.

Autor:
Redaktion Metall
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