Direkt zum Inhalt
Das zum Patent angemeldete System kombiniert alle relevanten Verbindungselemente in einer Baugruppe.

Verbindungselement mit Patent

14.02.2017

Direktverschraubung in Langlöchern ohne Gegenhalt optimiert den Montagevorgang.

KVT-Fastening hat mit ecosyn-SFT ein neues Verbindungselement speziell für die Verschraubung von Bauteilen mit Langlöchern entwickelt. Die innovative Lösung entstand aus einer Kundenanforderung heraus und löst gleich mehrere Anforderungen von Unternehmen aus dem Metall-, Fahrzeug- und Anhängerbau sowie der Blechverarbeitung. Denn bislang kommen hier mehrere Komponenten (Schraube, Unterlegscheibe, Mutter) zum Einsatz, die im Rahmen des Verschraubungsvorgangs zudem einen Gegenhalt benötigen. Nicht so bei ecosyn-SFT: Das zum Patent angemeldete System kombiniert alle relevanten Verbindungselemente in einer Baugruppe. Dadurch können nun erstmals in einem einzigen Steck- und Anziehvorgang zwei Bauteile von einer Seite aus miteinander verbunden werden – ohne jegliche Vormontage oder ein mechanisches Gegenhalten. Das Design lässt darüber hinaus ein Lösen des Anbauteils zur Nachjustage zu, etwa zur Anpassung von Spaltmaßen. Dabei bleibt die Verriegelung erhalten. Florian Beer, Managing Director Germany KVT-Fastening, dazu: „Unsere ecosyn-Produkte sind Eigenentwicklungen, die eine enge Verbindung aus Wirtschaftlichkeit („eco“) und genauer Abstimmung auf Kundenbedürfnisse („synchron“) bieten. Das neue Verbindungselement belegt dies beispielhaft. Hier gehen ein geringerer und schnellerer Montageaufwand sowie Teileumfang Hand in Hand mit einer höheren Prozesssicherheit.“

Horst Sälzle, Produktmanager bei KVT-Fastening, dazu: „ecosyn-SFT stellt eine Revolution bei der Verbindung von Bauteilen mit Langlöchern dar. Da kein Gegenhalt mehr nötig ist, können Konstrukteure diesen Umstand bereits bei der Planung neuer Produkte berücksichtigen und beispielsweise auf den bislang nötigen zusätzlichen Platzbedarf verzichten.“ Bei der Montage des ecosyn-SFT wird zunächst die Anbaukomponente, mit dem Anschraubpunkt deckend, über dem Langloch des Trägers positioniert. Anschließend wird das Verbindungselement durch beide Öffnungen geführt und verriegelt sich beim Anziehen prozesssicher auf der Rückseite des Trägers. Ein Gegenhalten – wie bei der Verwendung einer herkömmlichen Mutter – entfällt. Da ecosyn-SFT sämtliche für die Verschraubung nötigen Komponenten kombiniert, können über den gesamten Montagevorgang hinweg keine Teile vergessen werden oder verloren gehen. Die belastbare Befestigung des Anschraubteils am Träger ist in jedem Fall sichergestellt.

ecosyn-SFT steht in den Gewindegrößen M4 bis M16 in den Ausführungen Stahl verzinkt (optional Zink-Lamelle) sowie den Verschraubungsqualitäten 8.8 und 10.9 zur Verfügung. Aufgrund seiner einmaligen Funktionsweise wird ecosyn-SFT nach einer Analyse der Ist-Situation beim Kunden durch die Solutioneering-Experten von KVT-Fastening speziell auf die jeweilige Anforderung abgestimmt.

Die Funktionsweise des ecosyn-SFT im Video:
https://www.youtube.com/watch?v=DHWXIp4G-rw

Werbung

Weiterführende Themen

Der Offshore Windpark „Albatros“ in der Nordsee: 79 Windräder rund 100 Kilometer von der Küste entfernt.
Metallbau
16.02.2017

Innovative Rohrsysteme für Offshore-Windkraftanlagen.

Blick ins Innenleben eines Ultrakurzpulslasers aus der TruMicro Serie von Trumpf.
Technik
16.02.2017

Trumpf entwickelt gemeinsam mit Partnern ein effizientes Hochleistungs-Lasersystem mit ultrakurzen Pulsen.

Der Dübellochschläger (6 mm Rundklinge, PH2 Profil) ist im Set mit vier Fischer Dübeln im Fachhandel erhältlich.
Metallbau
15.02.2017

Der Wiha Dübellochschläger mit galvanisch getrennter Schlagkappe ist eine einfache Alternative zur Bohrmaschinene in weichen Baumaterialien.

Mit WorkHeld entwickelt das Wiener Startup Tablet Solutions eine Cloud-Lösung zur Organisation und Durchführung von Montage- und Serviceprozessen.
Aktuelles
15.02.2017

Die mobile Anwendung WorkHeld ist eine Cloud-Lösung zur Organisation und Durchführung von Montage- und Serviceprozessen.

Siemens testete erstmals vollständig mit Additive Manufacturing (AM) gefertigte Gasturbinenschaufeln nach konventionellem sowie neuem Schaufeldesign unter Volllast in einer Gasturbine.
Aktuelles
09.02.2017

Erste erfolgreiche Volllasttests für additiv gefertigte Gasturbinenschaufeln.

Werbung