Direkt zum Inhalt
Die neue 3D-Powerwall im Einsatz am Labor für Möbeltechnik.

Möbel im 3D-Blick an der FH Rosenheim

14.11.2016

Virtual Reality im Möbelbau: Die Hochschule Rosenheim hat das „Labor für Möbeltechnik" um eine High-End 3D-Powerwall erweitert.

Der Schwerpunkt des neuen Laborbereichs ist die durchgängige digitale Entwicklung innovativer Produkte als virtuelles Modell. Die stereoskopische Darstellung im Maßstab 1:1 ermöglicht eine echte 3D-Wahrnehmung des virtuellen Produktes. Mithilfe der Technologie kann die Anzahl von real gefertigten Prototypen bzw. deren Änderungen in der Praxis deutlich reduziert werden, wodurch sich ein erhebliches Einsparpotenzial von Zeit und Kosten ergibt.

„Auch die Produktentwicklung unserer Branche muss den Schritt ins digitale Zeitalter mitmachen“, sagt Professor Thorsten Ober, Leiter des Labors für Möbeltechnik. „Digitales Prototyping in einer geeigneten VR-Umgebung ist in anderen Branchen schon lange ein gewohnter Standard. Neue Technologien ermöglichen heute auch den Einsatz in kleinen und mittelständischen Unternehmen unserer Branche. Am Point of Sale werden derartige Systeme bereits eingesetzt. In der Produktenwicklung ist die Anwendung solcher VR-Systeme in unserer Branche allerdings noch selten, die Chancen und Möglichkeiten sind hier noch lange nicht ausgeschöpft.“ Virtual-Reality-Anwendungen würden in den nächsten Jahren besonders die Bereiche Design, Entwicklung und Vertrieb im Möbelbau, dem Innenausbau, der Innenarchitektur oder auch im Holzbau maßgeblich beeinflussen, so Ober.

Neben der 3D-Powerwall arbeitet das Labor darüber hinaus mit 3D-Brillen, sogenannten „3D head mounted displays“. Hier stehen die aktuellen Systeme von Rift (Oculus VR) und der Vive (HTC) zur Verfügung, um das Raumerlebnis zu intensivieren. Zusätzlich ermöglichen weitere monitorbasierte VR-Systeme die schnelle Anwendung und Überprüfung von VR-Inhalten. www.fh-rosenheim.de

Werbung
Werbung