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Alle im selben Boot

04.06.2020

Die Corona-Krise und die damit verbundenen Sanktionen zeigten einmal mehr die weltweiten räumlichen Ungleichheiten auf, denn das Dach über dem Kopf ist noch immer keine Selbstverständlichkeit.

Am Höhepunkt der Krise saßen weltweit rund vier Milliarden Personen im selben Boot, Verzeihung Haushalt. Wobei das Dach über dem Kopf, ein internationales Menschenrecht zweiter Generation, längst nicht eine allgemeine Selbstverständlichkeit darstellt. Räumliche Ungleichheiten, die in Zeiten von Krisen verstärkt hervortreten, aber nur bedingt den Weg in die Berichterstattung schaffen. Abseits der Ungleichheit wurde unsere ganze Umgebung schlagartig in eine surreale Stimmung getaucht und der gängige Modus Operandi auf ein Minimum heruntergefahren.

Öffentliche urbane Räume, die einst eher hektisch und lärmend in Erscheinung traten, beruhigten sich. Menschen bewegten sich langsamer und in größeren Abständen über Fußgängerwegen, weshalb, um Abstand halten zu können, gar Straßen gesperrt wurden. Die akustischen Störkomponenten nahmen infolge des reduzierten Verkehrsaufkommens ab und die Luftqualität verbesserte sich. Öffentlich ausgetragene Aktivitäten wanderten mittels digitaler Behelfe ins Private. Nur das Nötigste wird mit einem Ausgang ins Freie erledigt. Zustände, an denen sich die Fragilität des normalen Systems sowie die Grenzen urbaner Qualitäten erkennen lassen.

2.  Umdenken und neu Dimensionieren

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