Direkt zum Inhalt
Masterentwerfen an der TU Wien, Fakultät für Architektur und Raumplanung

Architekturentwürfe der TU Wien

17.05.2017

Jedes Jahr entstehen an der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien 2400 Entwurfs­arbeiten, die sich mit rund 130 unterschiedlichen Themen auseinandersetzen. Von 18. bis 24. Mai ist eine Auswahl der besten Projekte des Studienjahres 2016/17 im ehemaligen Telegraphenamt in der Zollergasse 31 zu sehen.

Die Fakultät versteht sich als Entwurfslabor im Sinne einer Praxis der „offenen Innovation“, die für die Architekturproduktion typisch ist. Architekten sind gewohnt, in Konkurrenz zu stehen und gleichzeitig ihre Ideen mit anderen zu teilen. Im Architekturwettbewerb kann nur ein Projekt gewinnen, alle jedoch stehen der Allgemeinheit zur Verfügung: ein offenes Magazin an Ideen und Konzepten für zukünftige Entwürfe.
In den Entwurfsübungen an der TU arbeiten Studierende an derselben Aufgabenstellung, phasenweise an der gemeinsamen Analyse, Interpretation und Weiterentwicklung der Aufgabenstellung – zum Teil in Konkurrenz um die beste Gestaltung.
Die Themen der heurigen Ausstellung umfassen städtebauliche Projekte von Ljubljana bis Medellín, Wohnbauprojekte vom klassischen Hofhaus bis zu neuen Formen des Zusammenlebens in Clusterwohnungen, Museums- und Kulturbauten, denkmalpflegerische Aufgabenstellungen, aber auch technische Themen wie neue, parametrisch definierte Fassaden.
Die Fülle der Arbeiten zeigt den Versuch, neue Aufgaben zu erkennen und Lösungen zu entwickeln, die im besten Fall jenseits des aktuellen Horizonts liegen. Die Ausstellung macht sichtbar, wie weit es der Fakultät gelingt, dieses Ziel zu erreichen.

Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet, das geführte Rundgänge (um 16:00 Uhr mit den Teilnehmern des Panels) und Podiumsdiskussionen mit Gästen umfasst. Diskutiert wird zu folgenden Themen:

Do 18.5., 18:00 Uhr:
Panel 01 „Code and Materiality“
mit Kristina Schinegger (SOMA), Christoph Müller, Oliver Schürer (TU Wien). Moderation: Vera Bühlmann (TU Wien)

Fr 19.5., 18:00 Uhr:
Panel 02: „Bewegte Bilder: Film und Video als Medium der Architektur“
mit Siegfried Fruhauf (Filmemacher), Olga Hunger (Raumlabor Berlin), Michaela Schwendtner (Filmemacherin), Nicola Eller (ORF).  Moderation: Vera Kumer (TU Wien)

Mo, 22.5., 18:00 Uhr:
Panel 03: „High Tech - Low Tech - No Tech”
mit Hemma Fasch (Fasch&Fuchs), Elke Delugan (DMAA). Moderation: Christian Kühn (TU Wien)

Di, 23.5., 18:00 Uhr:
Panel 04 „Macro - Micro – Nano“
mit Patrick Gmür (Architekt, Zürich), Susanne Seyfert (architekturbüro 1), Robert Hahn (BAI), Anne Catherine Fleith (feld 72). Moderation: Nott Caviezel (TU Wien)

Do, 24.5., 18:00 Uhr:
Panel 05 „Engagierte Architektur
“ mit Thomas Jakoubek (BAI), Rudi Scheuvens (TU), Hannes Traupmann (PxT), Daniele Markova (fs:arch). Moderation: Christian Kühn
19:30 Uhr Finissage & Übergabe der Auszeichnungen mit anschließendem Fachschaftsfest im Prechtlsaal der TU Wien

Ausstellung von 18. Mai. – 24. Mai
Eröffnung Mittwoch, 17. Mai, 19:00 Uhr

Mo – Fr 13:00 – 20:00
Sa/So 13:00 – 18:00
Ort: Ehemaliges Telegraphenamt
Zollergasse 31, 1070 Wien (U3 Neubaugasse)

Autor/in:
Redaktion Architektur & Bau Forum
Werbung

Weiterführende Themen

Die Archdiploma 2017 zeigt Diplomarbeiten, die sich in besonderem Maße auszeichnen
Aktuelles
30.10.2017

Noch bis zum 7. November werden ausgezeichnete Diplomarbeiten der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien in der ehemaligen TVFA Halle gezeigt.

Aktuelles
04.09.2017

 „Think sustainable, take care of your future – now!“ war das Motto der diesjährigen Green.Building.Solutions. Summerschool, die vom 22. Juli bis 13. August auch heuer wieder in Wien, der ...

Ökohaus Berlin. Anlässlich der Internationalen Bauausstellung (IBA) von 1984 bis 1987 entwarf Frei Otto lediglich zwei leere, übereinander gestapelte, doppelgeschoßige Betonebenen, die er Tische nannte. Diese wurden jeweils sechs Bewohnern übergeben. Der weitere Planungs- und Bauablauf wurde ihnen gänzlich überlassen. Der Aushandlungsprozess ergab eine streifenweise Aufteilung, nach dem Reihenhausprinzip, jedoch lud jeder Bewohner seinen eigenen Architekten zur Ausgestaltung des Wohnraums und der
Planen
20.06.2016

Wegweisende Projekte des Pritzker-Preisträgers Alejandro Aravena, das Wikihouse-Projekt sowie ein interdisziplinäres Forschungsprojekt an der TU Wien stellen den Selbstbau in ein neues   ...

Tegucigalpa, Honduras
Aktuelles
02.04.2015

Am 23. April werden im Rahmen des Fast.Forward.City-Symposiums im mobilen Stadtlabor der TU Wien kreative Lösungen für städtisches Wachstum diskutiert.

Werbung