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Ausgezeichnetes archiviert

03.02.2014

Das vom Architekturzentrum Wien herausgegebene Buch „Sowjetmoderne 1955–1991. Unbekannte Geschichten" von Katharina Ritter, Ekaterina Shapiro-Obermair und Alexandra Wachter ist eines der „Bücher des Jahres 2013".

Die im Rahmen der gleichnamigen AZW-Ausstellung entstandene und vom Verlag Park Books veröffentlichte Publikation beinhaltet eine heterogene Sammlung von Analysen, Rückblicken und Fallstudien. Nun wurde sie von der „Financial Times" zu den besten Büchern des vergangenen Jahres gekürt. Essays lokaler Experten werden ergänzt durch Einblicke in den sowjetischen Städtebaudiskurs sowie den seriellen Massenwohnbau und die damit verbundene zentralistische Organisation von Architektur und Bauwesen.

Außerdem gibt die Publikation einen Überblick über ausgewählte Einzelprojekte der jeweiligen ehemaligen Sowjetrepubliken. Die Selektion bildet die architektonische Entwicklung in den Republiken ab dem Ende der 1950er-Jahre bis zu den ersten postmodernen Ansätzen in den 1980er-Jahren ab und legt Schwerpunkte dort, wo regionale Besonderheiten augenfällig sind. Berücksichtigt wurden sowohl sogenannte „Meisterwerke" als auch die breite Palette spezifisch sowjetischer Bautypologien. Weiters ist ab sofort auch die Datenbank „Sowjetmoderne 1955–1991" des AZW online zugänglich.

http://wiki.azw.at/sovietmodernism_database/home.php

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