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Ausstellung: Holzgeschichten

13.12.2019

Bis 9. Jänner zeigt die Ausstellung "Holzgeschichten" im Architekturforum Aedes urbane Holzbauten von weberbrunner architekten aus unterschiedlichen Orten in der Schweiz und in Deutschland, sowohl im kleinen als auch im großen Maßstab.

Klimaschutz, Energiewende und Ressourcenschonung rücken den zeitgenössischen Holzbau zunehmend in den Fokus des öffentlichen Interesses. Als nachwachsender Rohstoff ist Holz zugleich ein leistungsfähiger Baustoff, der durch Verbesserungen in technisch-konstruktiven Aspekten neue Anwendungsmöglichkeiten, insbesondere in urbanen Räumen, bietet. Zu den Vorreitern des urbanen Holzbaus zählt das 1999 gegründete Büro weberbrunner architekten mit Sitz in Zürich und Berlin. “Holzgeschichten” zeigt eine Auswahl realisierter und geplanter Projekte des Büros, die mit hoher gestalterischer Qualität neue Perspektiven für ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Bauwesen setzen; darunter ein kleinmaßstäbliches Wohnhaus sowie Mitteleuropas größte Siedlung aus Holz. Neben der Ausstellung widmet sich eine Veranstaltungsreihe nicht nur vielfältigen positiven Eigenschaften von Holzgebäuden, sondern erzählt auch Geschichten von den Menschen, die sie planen, realisieren und schließlich in ihnen leben.

Der Baustoff Holz eignet sich als Voll-, Brettschicht- und Mehrschichtholz sowohl für Decken, Dachkonstruktionen, Innenwände, Trenn- und Brandwände aber auch für Fassadenelemente als komplexe vorgefertigte Gebäudemodule. Mit seinen vielfältigen Merkmalen und durch technologischen sowie industriellen Fortschritt kann der Holzbau enorme Spannweiten und Lasten aufnehmen. Außerdem stellen verschiedene Holzbauweisen sehr flexible sowie kalkulierbare Systeme dar. Durch den hohen Vorfertigungsgrad lässt sich die Bauzeit verkürzen und durch die trockene Bauweise kann ein großes Maß an Kosten- und Terminsicherheit gewährleistet werden. Deshalb findet Holz gerade im mehrgeschossigen Bauen zunehmend Verwendung. Dies eröffnet neue Potentiale für die zeitgenössische Architektur, darunter insbesondere bestandsverträgliche Lösungen für die nachhaltige Nachverdichtung im urbanen Raum. Holz ist ein ideales Dämmmaterial gegen Hitze ebenso wie gegen Kälte. Gleichzeitig ist der natürliche Baustoff atmungsaktiv, wodurch ein gesundes Wohnklima und eine hohe Wohnqualität gefördert werden. Darüber hinaus lassen sich mit Holz – abseits von rustikalen Assoziationen zu Fachwerkhäusern und Alpen-Chalets – bemerkenswerte Kombinationen und Kontraste mit anderen Baustoffen herstellen beispielsweise mit Aluminium, Beton oder Stein.

Mehr Informationen:
www.aedes.arc.de

Autor/in:
Redaktion Architektur & Bau Forum
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