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Wien Museum/ Karl Schwanzer Archiv Wien Museum/ Karl Schwanzer Archiv CWR ArchitektenCWR ArchitektenWien Museum Wien Museum Wien Museum

Ausstellung: Wien Museum im Umbruch

16.11.2018

In den kommenden Jahren wird das Wien Museum am Karlsplatz saniert und erweitert. 1959 eröffnet und von Oswald Haerdtl geplant, wird das Gebäude zu einem zukunfsweisenden Stadtmuseum ausgebaut. Ein Zentrum der Stadt und ein attraktives Angebot für unterschiedlichste Zielgruppen. Mit fünf Präsentationen im ersten Stock zu zentralen Themen wie Geschichte, Diskurs, Teilhabe, Verantwortung, Museum als Ort der Erinnerungskultur und Architektur möchte das Museum vor der Schließung wegen des Umbaus nochmals einen Einblick in die Vielfältigkeit des Programms geben und vor allem Interesse wecken für das, was kommt. 

Drei Bauten von Karl Schwanzer in Fotografien
Im Mai 2018 konnte das Wien Museum mit der Übernahme des Karl-Schwanzer-Archivs seine Sammlung um einen der bedeutendsten und wertvollsten Architekten-Nachlässe des 20. Jahrhunderts in Österreich erweitern. Das Archiv, das einen Spiegel der Architektur- und Zeitgeschichte nach 1945 darstellt, umfasst tausende Zeichnungen, Pläne, Fotografien, Filme, Bücher, Modelle sowie Möbelstücke. 
Für die Ausstellung wurden die drei wichtigsten Hauptwerke Karl Schwanzers ausgewählt und von Sigrid Neubert in Fotografien dokumentiert. Das eigene Wohnhaus in Wien, die BMW-Bauten in München und die Österreichische Botschaft in Brasilia zeigen die unterschiedlichen Phasen und Tätigkeitsbereiche Karl Schwanzers und sind eine Vorschau auf die große Karl-Schwanzer-Ausstellung nach der Wiedereröffnung.

Wien Museum Neu
Das Wien Museum soll zum Stadtmuseum werden, um den Ansprüchen einer Metropole gerecht zu werden und den hochkarätigen städtischen Sammlungen jenen Präsentationsraum bieten, den sie verdienen. Im Zuge dessen findet eine Aufwertung auf der östlichen Seite des Karlsplatzes im Sinne eines "Urban Renewal" statt. Ziel ist nicht nur ein größeres und zeitgemäßeres Museum, sondern auch ein lebenswerter öffentlicher Raum für alle. 
In der Ausstellung stellt sich das Wien Museum Neu vor. Neben Einblicken in die Geschichte des Hauses, Renderings und Modellen des neuen Museums am Karlsplatz ist auch ein von Stefanie Hilgarth und Wolfgang Haas (CastYourArt) gestaltetes Video zum Erweiterungsprojekt zu sehen.

Paarweise - Oskar Laskes Arche Noah Fries
Kuratiert von Ursula Storch, widmet sich ein anderer Raum Oskar Laskes Wandfries "Die Arche Noah". Der Fries, den Laske 1918 für das Kriegswaisenheim in Rodaun anfertigte, stellt den paarweisen Einzug der Tiere in die Arche Noah, bzw. deren Auszug aus derselben nach dem Ende der Sintflut dar. Mit einer Länge von 80 Metern erstreckte sich der Tierfries über vier Räume des Rodauner Kinderheims. Wegen Umbauarbeiten wurde er 1943 dort abgenommen und dem Historischen Museum der Stadt Wien übergeben. Nach 75 Jahren wird erstmals eine größere Auswahl dieser Tiergemälde gezeigt. 

Ankäufe von 1978-2018
Der 1987 gegründete Verein der Freunde des Wien Museums unterstützt das Museum dabei, Wiens Geschichte lebendig zu halten und das reiche kulturelle Erbe der Stadt für zukünftige Generationen zu erhalten. Bei der zentralen Museumsaufgabe des Sammelns spielt die Unterstützung des Freundesvereins eine wichtige Rolle. Die hier präsentierte und von Eva-Maria Orosz kuratierte Präsentation zeigt eine Auswahl der zahlreichen Ankäufe, die durch den Verein erfolgten. Die große Vielfalt der Sammlungen des Wien Museums spiegeln sich in diesen Erwerbungen wider: Von Gemälden über wertvolle Kupferstiche bis hin zu Pressefotografien, Uhren oder Modeartikeln.

Republiksgeschichte in zehn Objekten
In zehn Objekten zeigt das Wien Museum 100 Jahre Republiksgeschichte, eingeteilt in zehn Jahrzehnte. Kuratiert wird der Raum von Gerhard Milchram und Matti Bunzl. 

Die Ausstellung Gemma, Gemma - Das Wien Museum im Aufbruch kann bis 3. Februar 2019 besucht werden. 

http://www.wienmuseum.at 

 

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