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Sissa Micheli, Déodat de Dolomieu (Adam Demetz), 2018

Biennale Gherdëina

29.06.2018

Die VI. Biennale Gherdëina mit dem Titel  „Writing the Mountains“ ist inhaltlich auf die Landschaft der Alpen ausgerichtet und lädt noch bis zum 15. September nach St. Ulrich in Gröden/Ortisei.

Die Täler und Gipfel der Dolomiten haben ihre eigene Kunstbiennale, fest verankert  in St. Ulrich in Gröden/Ortisei, Südtirol, mit bewusst internationaler Ausrichtung, jedoch, angefangen vom tschechischen Kurator Adam Budak, Direktor der Nationalgalerie Prag, bis zu den 17 Künstlern unterschiedlicher Provenienz. Diese 6. Ausgabe mit dem Titel „Writing the Mountains“ ist inhaltlich auf das landschaftliche Umfeld der Alpen ausgerichtet und symbolisch dem Franzosen Déodat de Dolomieu (1750–1801) gewidmet, indem man die Eröffnung der Veranstaltung auf den 23. Juni, dessen Geburtstag, legte. Wer war ­Dolomieu? Ein Pionier der modernen Mineralogie, der mit seinen Studien die besondere Zusammensetzung der Felsen jener Berge, die zu seinen Ehren Dolomiten genannt wurden, identifiziert hat. Bei der VI. Biennale Gherdëina gibt es weit mehr als die bildende Kunst. Sogar eine Dolomieu gewidmete Oper, die von den Balkonen St. Ulrichs herabgesungen wird. Libretto und Regie sind von der Südtiroler Künstlerin und Wahlwienerin Sissa Micheli. Einer der Teilnehmer ist der vielfältige Bozener Gianni Pettena, Architekt und Experimentalkünstler, der in den 1960er Jahren zu den Gründern der radikalen Architektur zählte.
Bis 15. September. 
 
Autor/in:
Franco Veremondi
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