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Buchtipp: Otto Häuselmayer

23.07.2019

Eine Dokumentation Otto Häuselmayers Bauten war längst überfällig. Umso facettenreicher und vielschichtiger manifestiert sich das Repertoire, das neben den Wohnbauprojekten auch Sakralbauten, Pumpwerke, Platzgestaltungen, Brückenbauten und die bekannte Überdachung des antiken „Hanghauses 2“ in Ephesos/Türkei zeigt.

von David Calas

Otto Häuselmayer:
Städtebauliche ­Architektur
Hg. Markus Kristan

ISBN 978-3-0356-1543-2
Birkhäuser Verlag Basel 2018, 247 Seiten

Letzteres wird übrigens von Friedrich Achleitner beschrieben, ein Genuss. Beim Durchblättern fällt der sachliche Aufbau auf. Eine Gestaltung, die den abgebildeten Werken, die ohne Spezialeffekte auskommen, gerecht wird. Häuselmayers Haltung setzt sich in der Buchform fort, denn gute, zeitlose Architektur braucht keine Sensationalität, sie ist ehrlich. Insbesondere in der „städtebaulichen Architektur“. Ein Zugang den Häuselmayer als „Entwicklung eines eigenen architektonischen Vokabulars“, der ihn nach dem Architekturstudium an der TU Wien in das Atelier von Wilhelm Holzbauer führte, zu erkennen gibt. Angereichert ist das Buch mit perspektivischen Zeichnungen, nüchternen Fotos und (sehr gelungenen) Skizzen, die es Häusel­mayer angetan haben, zu Recht. So steht am Beginn die Wohnsiedlung in der Süßen­brunner Straße. Die Beschreibungen, überwiegend von Häuselmayer, enthalten neben den Projektinformationen auch Entstehungsgeschichte, Motivation sowie eine breitere architektonische Betrachtung der Werke. Lesenswerte Einblicke in ein Arbeitsethos, das dem Titel des Buches eine besondere Prägnanz und vertiefte Sinnhaftigkeit gibt.

Eine Dokumentation Otto Häuselmayers Bauten war längst überfällig. Umso facettenreicher und vielschichtiger manifestiert sich das Repertoire, das neben den Wohnbauprojekten auch Sakralbauten, Pumpwerke, Platzgestaltungen, Brückenbauten und die bekannte Überdachung des antiken „Hanghauses 2“ in Ephesos/Türkei zeigt. Letzteres wird übrigens von Friedrich Achleitner beschrieben, ein Genuss. Beim Durchblättern fällt der sachliche Aufbau auf. Eine Gestaltung, die den abgebildeten Werken, die ohne Spezialeffekte auskommen, gerecht wird. Häuselmayers Haltung setzt sich in der Buchform fort, denn gute, zeitlose Architektur braucht keine Sensationalität, sie ist ehrlich. Insbesondere in der „städtebaulichen Architektur“. Ein Zugang den Häuselmayer als „Entwicklung eines eigenen architektonischen Vokabulars“, der ihn nach dem Architekturstudium an der TU Wien in das Atelier von Wilhelm Holzbauer führte, zu erkennen gibt. Angereichert ist das Buch mit perspektivischen Zeichnungen, nüchternen Fotos und (sehr gelungenen) Skizzen, die es Häusel­mayer angetan haben, zu Recht. So steht am Beginn die Wohnsiedlung in der Süßen­brunner Straße. Die Beschreibungen, überwiegend von Häuselmayer, enthalten neben den Projektinformationen auch Entstehungsgeschichte, Motivation sowie eine breitere architektonische Betrachtung der Werke. Lesenswerte Einblicke in ein Arbeitsethos, das dem Titel des Buches eine besondere Prägnanz und vertiefte Sinnhaftigkeit gibt.

 

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