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Cartography of Smallness

21.09.2018

Im Rahmen ihres Masterstudiums an der TU Wien, Abteilung Wohnbau und Entwerfen, haben sich 26 Studierende mit der Analyse und Entwicklung von Strategien zur kleinmaßstäblichen Nachverdichtung anhand einer Case Study für Wien beschäftigt.

 

 

Bernadette Krejs & Andreas Kofler (Hrsg.),
Abteilung Wohnbau und Entwerfen, TU Wien:
Cartography of Smallness, Learning from ­Japan – Kleinmaßstäbliche Nachverdichtung in Wien,
broschiert, 255 Seiten, Farbe, Deutsch
ISBN 978-3-902422-57-6

Ausgangspunkt waren Recherche und grafische Analyse von 21 Kleinsthäusern aus Japan. Zentrale Fragestellung dieses Forschungsprojektes: Sind die spezifischen lokalen und kontextbezogenen Architekturpraktiken Japans auch auf europäische innerstädtische Bauaufgaben anwendbar, um mögliche Alternativen am derzeitigen Wohnungsmarkt aufzuzeigen? Zudem wird nach einer Erklärung gesucht, warum in einer Mega-City wie Tokio die kleinteilige Dichte von Kleinsthäusern eine attraktive und beliebte Wohnform und Bauaufgabe darstellt. Ein Blick auf andere Kulturen, die klimatisch jener von Mitteleuropa nicht unähnlich sind, kann neue Einsichten und vor allem Möglichkeiten in der Betrachtung und sozialen Herangehensweise aufzeigen. Herausgekommen sind dreizehn ausgearbeitete Projekte, die neue innovative Strategien im Umgang mit der derzeitigen Wohnungsfrage darlegen und zum Weiterdenken anregen. Das Buch, das über eine Crowdfunding Campaign und ein Kindermalbuch durch die Studierenden selbst finanziert wurde, kann unter office@wohnbau.tuwien.ac.at bestellt werden.
http://www.startnext.com/cartography-of-smallness

Autor/in:
Petra Kickenweitz
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