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Die besten neun

10.09.2013

So hoch war die Beteiligung am diesjährigen „Best Architects Award“ noch nie: insgesamt wurden 455 Arbeiten eingereicht. Darunter Projekte aus Österreich, Deutschland, Schweiz und Italien.

In den Kategorien Ein- und Mehrfamilienhaus, Büro- und Verwaltungsbau, Gewerbe- und Industriebau, sowie öffentliche beziehungsweise sonstige Bauten und Innenausbau erhielten 106 Projekte eine Auszeichnung. Darüber hinaus wurde an neun „Auserwählte“ das Label „Best Architects 14 Award“ in Gold für ihre besonders herausragende Qualität vergeben.

Peter Kunz Architekten können sich für das Sommerhaus am Bodensee über eines von ihnen freuen. Das Sommerhaus mit Seezugang stellt sich als formal reduzierter Bungalow dar, bestehend aus zwei getrennten Baukörpern für die Wohn- und Schlafräume. Das stringente Wohnhaus Z in Kaiserslautern von Bayer und Strobel Architekten komplettiert die „goldenen“ Einfamilienhäuser. In der Kategorie Mehrfamilienhäuser konnten zwei Schweizer Projekte überzeugen. EM2N Architekten entwickelten das Wohnhaus Neufrankengasse aus seiner spannungsvollen Lage zwischen zwei Extremen: dem innerstädtischen Kreis fünf und der weiten Brache des Gleisraums. Die geschichtete Struktur des Gebäudes reagiert auf diese Rahmenbedingungen. Die Hofhäuser Zumikon finden sich ebenfalls in der Schweiz. Mithilfe der gewählten Bauform gelang es der Think Architecture AG ein Ensemble von vier Häusern zu kreieren, welches ein hohes Maß an Wohnqualität und Privatsphäre generiert.

 

Die Kategorie Büro- und Verwaltungsbau konnten Sam Architekten und Partner mit dem „Vorderer Sternen“, ein Gebäude mit steinerner Fassade, für sich entscheiden. Das Warmwasserreservoir für das städtische Fernwärmenetzwerk, ein Projekt der Modus Architekten Attia-Scagnol, bringt Italien ins Spiel. Die sechs Pufferspeicher wurden mit einer vertikal angeordneten weißen Metallverkleidung zusammengefasst, sodass eine sinnlich, freigeschwungene und weiche Skulptur auf einem harten Betonsockel entstand. Gold-Projekt Nummer sieben ist das Fachhochschulzentrum St. Gallen von Giuliani Hönger Architekten. Mit dem Vorarlberg Museum Bregenz von Cukrowicz Nachbaur Architekten findet sich auch ein österreichisches Projekt unter den „Top Neun“. Noch zu erwähnen bleibt die Kategorie „Sonstiges“. Hier konnten Savioz Fabrizzi Architekten mit der Überdachung der archäologischen Ruine St-Maurice Anklang finden. Im Herbst 2013 wird eine aufwendig gestaltete Publikation zum Award erscheinen.

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