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Foto: Volker WortmeyerFoto: Hertha HurnausFoto: Adolf Bereuter Fotografie

Die neuen neun Besten

10.07.2017

Bereits zum siebten Mal wird der Architekturpreis „Das beste Haus“ der s Bausparkasse in Kooperation mit dem Bundeskanzleramt, dem Architekturzentrum Wien und den regionalen Architekturinstitutionen Österreichs verliehen und somit ein Beitrag zur Förderung zeitgenössischer Architektur und hochwertigen Wohnformen geleistet.

Immer mehr Regionen und Landschaften in Österreich sind vom architektonischen Typus des Einfamilienhauses geprägt. Dies lässt die große Beliebtheit des individuellen Eigenheims erkennen, bei dem die Kriterien wie größtmöglicher Gestaltungs- und Entfaltungsspielraum beim Bauen sowie Unabhängigkeit und Individualität ganz oben stehen. Im Spannungsverhältnis dazu steht eine verantwortungsvolle Verwaltung des Bebauungsplanes durch Bund und Länder. Angelika Fitz, Direktorin des Az W, erklärt, dass der Architekturwettbewerb „Das beste Haus“ dabei helfen soll, den Prozess von Demokratisierung der Architektur mit best-practice-Beispielen zu unterstützen. Einem ökologischen Lebensstil entsprechend werden kreative Umnutzungen von Bestandsgebäuden dabei immer wichtiger.

Im Laufe seines 13-jährigen Bestehens hat der Preis bewiesen, dass er durch die architektonische Qualität der eingereichten Projekte nicht nur als Vorbild, sondern auch als nachhaltiger Antrieb rund ums Eigenheim fungiert. Die Bevölkerung soll für hohe baukulturelle Qualität sensibilisiert werden, künftigen Häuselbauern sollen neue Anregungen geboten werde. Das Ziel ist es, eine nachhaltige Verbesserung der Baukultur zu erreichen und das Qualitätsbewusstsein bei allen Beteiligten zu fördern, betont Thomas Drozda, Bundesminister für Kunst und Kultur. Gerade jungen Architekten bietet diese verhältnismäßig kleine Bauaufgabe oft die erste Gelegenheit, einen Bau zu realisieren, weshalb auch dieses Mal wieder junge, engagierte Architektur gefördert werden soll. Für die s Bausparkasse, als führenden Finanzierungspartner bei der Errichtung, dem Umbau und der Sanierung von Eigenheimen, stellt das Eigenheim als Vorsorgeobjekt eine materielle Basis für die Zukunft dar. Die Auszeichnung soll einerseits junge, moderne Architektur in Österreich fördern, bei der die Menschen und die Umwelt im Mittelpunkt stehen, andererseits durch best-practice-Beispiele ein Impulsgeber für Kunden sein, die vor so einem Bauvorhaben stehen.

In Kooperation mit den regionalen Architekturinstitutionen, dem Architekturzentrum Wien und mit Unterstützung des Bundeskanzleramtes wird in jedem Bundesland ein Einfamilienhaus gesucht. Erlaubt sind dabei auch Erweiterungen, Umnutzungen oder Aufstockungen. Prämiert werden herausragende Beispiele, die etwa Qualitäten im Bereich der Neuinterpretation von Bauformen, dem Materialeinsatz, dem Umgang mit der umgebenden Landschaft oder der Haptik aufweisen. Die eingereichten Projekte sollen einen positiven Beitrag zur Steigerung der Bau- und Wohnkultur leisten.

Einreichfrist: 02.Oktober 2017

www.dasbestehaus.at

Autor/in:
Redaktion Architektur & Bau Forum
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