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Siemens AG

Edgetech: Ressourcenschonend bauen

26.06.2018

Mit der Ankündigung, als erster Indus­triekonzern weltweit bis zum Jahr 2030 eine neutrale CO2-Bilanz erreichen zu wollen, hat Siemens ein Zeichen gesetzt: Die neue Münchner Konzernzentrale von Henning ­Larsson Architects ist ein innovativer, offener und ressourcenschonender Bau. 

Der Neubau entstand an alter Stelle zwischen zwei historischen Bestandsgebäuden am Wittelsbacher Platz. Dem lichtdurchfluteten Komplex mit seinen fünf begrünten Innenhöfen gelingt der Spagat zwischen Tradition und Moderne – städtebaulich wie architektonisch. Das Atrium wurde zum Ort der Begegnung mit Café und Restaurant, die öffentlich zugängliche Siemens-Passage verbindet Altstadt und Kunstareal der Maxvorstadt. Laut Siemens verbraucht die neue Firmenzentrale 90 Prozent weniger Strom und rund 75 Prozent weniger Wasser. Mehr als 7.400 energieeffiziente LED-Lampen wurden installiert, mehr als 30.000 Datenpunkte an die Gebäudeautomatisierung angeschlossen.

Mithilfe von Tageslichtsensoren und Präsenzmeldern wird der Energieverbrauch um 25 Prozent reduziert. Die Photovoltaikanlage mit einer Gesamtfläche von 1.300 Quadratmetern liefert fast ein Drittel der benötigten Energie. Auf dem Dach wird das Regenwasser gesammelt: 1,5 Millionen Liter pro Jahr werden im Schnitt für WC-Spülung, Bewässerung der Außenanlagen und Gebäudeklimatisierung genutzt, die Energie liefern Erdwärmesonden. Auch die Verglasung trägt zur nachhaltigen Energiebilanz bei. Alle Fassaden zu den Innenhöfen bestehen aus wärmedämmendem Dreifach-Isolierglas und sind um fünf Prozent geneigt, um Büros und Höfe mit viel Tageslicht zu fluten. Insgesamt 16.000 Quadratmeter Elementfassade montierte der Fassadenspezialist Strabag Metallica in drei Jahren Bauzeit. 7.000 Quadratmeter davon sind plane und gebogene Uniglas Sun Sonnenschutz-Isolierglaselemente, weitere 1.000 Quadratmeter aus beschusshemmenden und abhörsicheren Gläsern. Dennoch wirkt die gläserne Fassade letztlich an allen Gebäudeteilen sehr homogen und widerspiegelt die reichen Möglichkeiten moderner Glastechnologie. Die Vorhangfassade weist ausserdem einen exzellenten Wärmedurchgangskoeffizienten von 0,9 W/m2K auf. Zur Anwendung kam das glastec Super Spacer® Warme Kante System für die Dreifach-Isolierglas­einheiten. 

Edgetech Europe GmbH
Gladbacher Strasse 23, D-52525 Heinsberg, 
T: (00 49 24 52) 964 91-0
E: info@edgetech-europe.com
I: www.superspacer.com

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