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Ein neues Kapitel

22.03.2019

Nach einem aufwändigen Renovierungsprojekt startet "Das Triest" mit der Wiedereröffnung von 49 neuen Zimmern und Suiten, dem Bistro Porto und Veranstaltungsräumen im Obergeschoss. Als Ergebnis einer kreativen Zusammenarbeit drei österreichischer Architekturbüros, würdigen die neu hinzugefügten Elemente die geschichtsträchtige Vergangenheit des Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert. 

Unter Leitung von HD Architects stand das Designteam vor der Herausforderung, die architektonische Integrität der historischen Substanz mit der majestätischen, aber gemütlichen Eleganz des ursprünglichen Hotel-Designs von Sir Terence Conran aus dem jahre 1995 in Harmonie zu bringen. Einst Gasthof und bereits Hotel, fuhren von hier wichtige Stellwagenlinien nach Laxenburg oder Traiskirchen ab. 

Die 49 neuen Zimmer und Suiten, gestaltet und eingerichtet von Wehdorn Architects, haben einen Grundriss, der sich jeweils durch drei verschiedene Bereiche definiert. Deren Zusammenwirken sollt ein facettenreiches undgleichzeitig wohnliches Ambiente schaffen. Der Eingang ist als wohnlicher Bereich mit niedrigeren Decken und besonderen Akzenten aus Nussbaumholz gestaltet. Im Hauptbereich, dem Schlafraum, dominiert ein luxuriöses Doppelbett, das von künstlerischen Wanddekorationen von Esther Stocker eingerahmt wird. In einigen Zimmer ermöglichts ein kleiner Alkoven einen eindrucksvollen Ausblick über  Wiedner Hauptstraße und Kärntnerstrasse bis zum Stephansdom.

Mit dem Entwurf des neuen Bistros Porto wurde das Wiener Büro BEHF Architekten beauftragt. Die Innenräume erscheinen als gelungene Kombination aus verspiegelten Wänden, Travertinplatten und eleganten kupferfarbenen gestalterischen und raumtrennenden Details. Die imposante Bar wird zum Mittelpunkt des Raumes. Die Wahl der Materialien spielen regelrecht mit der Möglichkeit einer würdevolle Alterung und verstehen sich als Anspielung auf eine Anerkennung an das zeitlose Designkonzept Sir Conrans aus der Mitte der Neunzigerjahre. 

Das dritte Projekt im Rahmen der Modernisierung konzentrierte sich auf die Gestaltung der Veranstaltungsräume im Dachgeschoß. Entstanden sind lichtdurchflutete Raäume mit direktem Zugang zu einer großzügigen Terrasse, die einen ungehinderten Blick bis zum Stephansdom bietet. Gemeinsam mit den beiden bestehenden Räumen des Eventbereichs im Erdgeschoß erweitern diese modernen Räumlichkeiten nun das Raumangebot um weitere 140 Teilnehmer. 

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