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Europan 15: Die produktive Stadt

11.02.2019

Europan startet die fünfzehnte Runde des weitreichenden Wettbewerbs für Architektur und Urbanismus und agiert als europäische Plattform für innovative Projektansätze. Mit der Fortsetzung des Themas "Die produktive Stadt" widmet sich Europan einem speziellen Thema. 

Mit diesem Thema legt Europan15 einen besonderen Schwerpunkt auf die Integration produzierender Arbeit in die Standortentwicklung, um den zeitgemäßen Anforderungen an eine nachhaltige Entwicklung unserer Städte gerecht zu werden. Neuartig durchmischte Quartiere sowie innovative, in sich vielfältige und kompakte Gewerbegebiete mit nachhaltiger Energieversorgung, guter infrastruktureller Versorgung und hybriden Nutzungskonzepten öffnen neue Perspektiven auf die Stadt der kurzen Wege und ermöglichen eine Vielfalt von Lebensweisen, Kulturen und Nutzungen. Die Grenzen zwischen Gewerbe, Wohnen und Handel verschwimmen zunehmend. Neben dem gesellschaftlichen Bedürfnis, Wohnen und Arbeiten wieder enger miteinander zu verbinden, trägt auch das Bewusstsein, Ressourcen zu schonen und lokale Stoff- und Wertschöpfungskreisläufe zu stärken, dazu bei, Orte der Produktion, wieder in die Stadt zu integrieren.

Die Themenbereiche Ressourcen, Mobilität und Gleichheit können je nach Standort auf drei unterschiedlichen Maßstabsebenen bearbeitet werden: Der große territoriale Maßstab umfasst den Blick auf das Netzwerk aller Ökologien, die die Stadt prägen und kann damit auch über die Stadt selbst hinausreichen. Die mittlere Ebene bezieht sich auf das städtische Quartier beziehungsweise auf bestimmte, aus strategischen Gründen zur Bearbeitung ausgewählte Teile der Stadt. Die Mikroebene umfasst die Größenordnung einzelner Projekte und ihrer Architektur. Letztere untersucht, welche Rückwirkung diese im Sinne einer „Produktiven Stadt“ auf das Ganze haben können.

Die Herausforderung für den Wettbewerb liegt darin eine Vielzahl unterschiedlicher Grundstücke zu finden, bei denen die produktiven Nutzungen im Hinblick auf neue Synergien zwischen der Architektur, dem Quartier und der Stadt als Ganzem eine Rolle spielen. 

Wettbewerbsstart ist der 18. März. Weitere Informationen unter http://www.europan.at

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