Direkt zum Inhalt

Gunther Wawrik: Architekturmachen ist eine Nischentätigkeit

06.11.2019

Architekt Gunther Wawrik öffnet die Tür seines Ateliers in der Rechten Wienzeile 29 und erzählt bei einem kleinen Rundgang, dass in dieser Wohnung einst der Kabarettist Fritz Grünbaum gelebt hat. Die in den 1960er Jahren für Bürozwecke adaptierten Räume im 3. Stock eines von Michael Rosenauer entworfenen Hauses stecken voller Details, die neugierig machen … Zum Gespräch setzen wir uns an einen langen Tisch mit imposantem Mittelfuß. Der Fuß ist ein Fund aus dem Müllcontainer, die auskragende Platte und die beiden Seitenbeine eine Ergänzung von Gunther Wawrik. Dazu passend: der weite Blick über den Naschmarkt und die Dächer der Stadt.

Gabriele Kaiser im Gespräch mit Gunther Wawrik

Gunther Wawrik

„Architektur wird immer über- und unterschätzt. Man sollte das nüchtern betrachten, ohne Jammern.“

Sollen wir zuerst über die Vergangenheit reden oder lieber über die Zukunft?
Gunther Wawrik: Das kommt ganz darauf an, über welche Vergangenheit. Über meine oder die allgemeine? Was mich betrifft, wäre es mir lieber, mit der Vergangenheit zu beginnen. Mit der Zukunft ist es ein bisschen schwierig, ich werde bald 89.

Ihr erster Berufswunsch war Matrose, der zweite Koch auf einem Luftschiff. Schließlich sind Sie doch Architekt geworden. Sind Sie froh, diesen Weg eingeschlagen zu haben? 
Ja! … Ja. Aber …

Aber …?
Man muss sich in diesem Beruf halt ziemlich plagen. Und Plagen ist bekanntlich nicht angenehm.

Sie sind in Salzburg in einem Haus des Architekten Fritz Medicus aufgewachsen. Was war das Besondere an diesem 1932 errichteten Gebäude?
Es war klein, hatte ein einfaches Satteldach und – vielleicht aus Sparsamkeitsgründen – ein Untergeschoß aus Beton, der nicht verputzt war. Mein Vater wollte ein modernes Wohnhaus haben, schnörkellos, ohne das in der Gegend überall präsente Krüppelwalmdach. Es hat mir sehr imponiert, dass das Haus trotz seiner Einfachheit so erfinderisch war. Die hangseitige Terrassenstützmauer wurde etwa durch im Boden eingegrabene Drähte mit den Kellermauern verbunden, eine geniale Idee! Auch die Situierung am Fuß des Gaisbergs mit Blick in die Weite war großartig, die Lage gab dem Haus in meinen Augen etwas Fürstliches. Ich habe nie mehr so schön gewohnt wie damals.

Welche Erinnerungen haben Sie an die Begegnung mit dem Architekten, der Sie ja ermuntert hat, Architekt zu werden?
Fritz Medicus, der eine Bürogemeinschaft mit dem ebenfalls bemerkenswerten Adalbert Klaar hatte, war eine liebenswürdige Persönlichkeit. Einmal kam er mit seinem rostigen Fahrrad angeradelt und sagte mit einem breiten Grinsen: „Reich wirst ja net, bei dem Beruf, aber schee iss scho!“ Ich war einmal auch in seinem Büro in Salzburg. Am meisten ist mir der Geruch der akribisch gespitzten Bleistifte und des Zeichenpapiers in Erinnerung geblieben.

Haben Sie selbst auch gern gezeichnet? Sie waren ja – im Unterschied zu vielen Ihrer späteren Freunde, die die Gewerbeschule besucht haben – in einem Realgymnasium.
Ja, ich habe schon mit 10, 11 Jahren unser Haus x-mal gezeichnet, auch die Landschaft rundum, und mit 14 habe ich ziemlich kitschige Aquarelle gemacht. Ich habe gerne gesägt und gefeilt, es war also schon immer eine gewisse emotionale Nähe zu dem mit der Hand Machbaren vorhanden.

Wollten Sie deshalb nach der Matura etwas „Handfestes“ tun? Daher das Intermezzo als Zimmererlehrling und Maurerpraktikant?
Nein, es war ein unfreiwilliges Intermezzo aus finanziellen Gründen. Ein Bekannter meiner Mutter war Inhaber eine Zimmerei und dort konnte ich als Lehrling anfangen. Der Polier war ein ausgesprochener Architektenhasser, etwas, dem ich später noch öfters begegnet bin. Er hat mich ziemlich gepiesakt. Bei den Maurern war es besser, dort habe ich im Sommer 1949 am Baugerüst auch Fritz Kurrent kennengelernt. Er kam von der Gewerbeschule und hatte mir, dem Realgymnasiasten, viel voraus. Im Herbst studierten wir dann beide an der Technischen Hochschule in Wien, er ging aber bald an die Akademie zu Holzmeister. In Perchtoldsdorf konnte ich bei Verwandten in einem Dachkammerl wohnen; jeden Tag bin ich in die Innenstadt gefahren, zu den Vorlesungen, aber auch um Ausstellungen, Theater und Konzerte zu besuchen. Ich habe mich langsam an die damals verpönte Moderne herangetastet. Dabei habe ich mein Zimmer – sehr zum Missfallen meiner konservativen Verwandten – mit Postkarten und Plakaten moderner und zeitgenössischer Kunst tapeziert. 1951 konnte ich auch die denkwürdige und skandalisierte österreichische Erstaufführung von Strawinskys Sacre du Printemps im großen Konzerthaussaal erleben.

Dem Studium an der TH Wien haben Sie also wenig abgewinnen können. Für Sie war es ein Ort, „wo es überall eigenartig roch und komische Leute komische Sachen lehrten“. Erich Boltensterns Vorlesungen dürften Ihnen aber dennoch zugesagt haben.
Boltenstern hat sehr genau die Moderne von Wagner bis Loos, von Gropius bis Mies vermittelt. Im 4. Semester hat Ottokar Uhl, der bei Welzenbacher studiert hatte, mich ein wenig abgeklopft und gefragt, was ich von Le Corbusier halte. „Wie hoast der?“ – also, ich kannte ihn nicht! Die Erkenntnis, dass es damals eine Gruppe Wiener Architekten gab, zu der Boltenstern gehörte, die eine Anti-Corbu-Haltung hatte, war schockierend für mich. Ich sollte ein Wohnhaus entwerfen, zunächst habe ich alles schweizerisch mit Laubengang angelegt, aber nach dem Corbu-Schock habe ich alles umgezeichnet mit Pilotis und Fensterbändern und abgerundeten Ecken. Als ich zur Korrektur antrat, schaute mich Boltenstern entrüstet an: Wo haben Sie das denn her? Aber er hat es geschluckt. Wir standen unseren Lehrern freundlich-kritisch gegenüber. Boltensterns Kahlenberg-Restaurant, das die Gemeinde später abgerissen hat, haben wir sehr geschätzt, den Ringturm und die Opernsanierung weniger. Welzenbacher hat mir sehr gefallen, Holzmeister war mir zu pathetisch.

Es gab an der TH einen Mathematikdozenten namens Peczar, den Sie geschätzt haben. Ist er verantwortlich, dass Sie sich später intensiv mit der Penrose-Parkettierung beschäftigt hast? Was hat es mit dieser Obsession auf sich?
Ja, dieser Lehrer hat mir sehr imponiert, ich glaube, er war ein mathematisches Genie, er konnte außerdem mit beiden Händen gleichzeitig an zwei Tafeln hantieren. Bei der Prüfung war er sehr menschlich, und seine Mathematik habe ich nur empirisch begriffen. Das Schöne an der Penrose-Parkettierung ist, dass sie die menschliche Vorstellungskraft übersteigt. Das Muster ergibt einen Flächenschluss – daher Kachelmuster – mit nur zwei Rauten-Formen, fünffacher Symmetrie und Fernordnung, aber ohne Periodizität. Dieses für mich bis heute kaum verständliche Phänomen entwickelte sich zur vergnüglichen Obsession, ich habe sogar einen Penrose-Gartentisch anfertigen lassen. An den Rändern sieht man, dass das Muster nicht in die rechteckige Form eines Tisches hineinpasst. Die Penrose-Kachel ist etwas Mathematisches, zugleich Geheimnisvolles, so etwas wie Schaum aus lauter kleine Flächen, die sich unendlich ausbreiten, ohne dass sich etwas wiederholt. Es ist die unendliche Vielfalt ohne Wiederholung, die mich bis heute fasziniert.

In einem Vortrag im Architekturzentrum Wien haben Sie einmal – in unserer ausgeprägten Jammerkultur eine Seltenheit – über den Zusammenhang von Architektur und Vergnügen gesprochen. Welche gegenwärtige Architektur was an der Architektur generell bereitet Ihnen Vergnügen?
Man muss da zweierlei Vergnügen unterscheiden: jenes als Machender (Denkender) und jenes als Rezipierender bzw. Nutzer. In jedem Fall ist das Vergnügliche nur in homöopathischen Dosen vorhanden – sozusagen ein Tropfen Vergnügen auf einen Krug Nichtvergnügen oder auf einen Becher voll Missvergnügen. Wenn ich in aktuellen Architekturzeitschriften blättere, hält sich das Vergnügen in Grenzen. Als Nutzer bereitet mir beispielsweise das Neuwaldegger Bad großes Vergnügen, vom Zugang, über die Pritschen und das Becken bis zum Salettl stimmt dort alles. In der alltäglichen Benutzung der Stadt ist der Augarten ein gutes Beispiel, diese selbstverständliche Aneignung einer eigentlich nicht determinierten Fläche durch unterschiedliche Nutzergruppen. Und so paradox es klingt, die beiden Flakbunker gehören zum Ganzen unbedingt dazu. Ein Vergnügen bereitet mir die Stephanskirche, sogar wenn dort gerade eine Messe stattfindet. Auch wenn ich das Café von Lacaton & Vassal im Museumsquartier betrete, ist es ein Vergnügen. Die Schule am Kinkplatz von Helmut Richter begeistert mich nach wie vor, und zwar nicht wegen ihrer angeblichen technischen Raffinesse. Die Arbeit von Hermann Czech, die Gedankengirlanden seiner immer wieder überraschenden Details, sind für mich ein anhaltendes Vergnügen.

Die Aufzählung ließe sich mühelos erweitern, etwa durch das „Maison de verre“ von Pierre Chareau in Paris (1931), über das Sie gesagt haben, der Grundriss wirke auf Sie „wie mit der Fußspitze einer Tänzerin gezeichnet“. Ist Leichtfüßigkeit ein Teil des Vergnügens?
Wenn die Leichtigkeit gedanklich grundiert ist, ihr also eine gewisse redliche Anstrengung zugrunde liegt, dann ja.

Sie haben 1956 mit einigen Ihrer Freunde die erste Sommerakademie von Konrad Wachsmann besucht. War die Begegnung mit Wachsmann auch für Sie eine Art Erweckungserlebnis? Teilen Sie den Mythos?
Naja, zum Schluss war es ja fast schon ein Adelsprädikat, an den Wachsmann-Seminaren teilgenommen zu haben, sehr zum Leidwesen derer, die nicht dabei waren (lacht). An Wachsmanns Lehrmethode hat mich vor allem das geometrisch-mathematische Interesse, das nicht in historischen Maßsystemen begründet war, begeistert. Wachsmann war aber kein Dogmatiker des Systemgedankens. Mühelos konnte er eine elaborierte Holzkonstruktion auf zwei Betonpfeiler setzen. Das Konstruktive zu einem Zentralthema des Entwurfs zu machen, hat viele von uns gereizt. Das Serielle, Modulare hat uns lange Zeit beschäftigt, die Möglichkeit der Vorfertigung und Industrialisierung. Aber die Bauindustrie hat bekanntlich nicht den von Wachsmann erträumten Weg genommen, heute ist dieses Thema erledigt. Es war sicher auch die persönliche Überzeugungskraft Wachsmanns, sein Charisma als Lehrer, das uns eingenommen hat.

Sie selbst waren leidenschaftlicher Architekturlehrer, 1985–1996 Professor für Entwerfen und Städtebau an der FH in München. Was ist das Schöne am Unterrichten für Sie?
Ich habe das immer als einen Aktivierungsprozess verstanden, so ähnlich wie wenn man Grillen mit einem Grashalm aus ihren Löchern kitzelt und zum Zirpen bringt.

1978 waren Sie Vorsitzender der Ögfa, seit 2017 sind Sie – ebenso wie Ihr ehemaliger Büropartner Hans Puchhammer – Ehrenmitglied dieses 1965 gegründeten Vereins. Wofür hat sich die „G‘söschaft“ damals eingesetzt und wofür würden Sie heute auf die Barrikaden gehen?
Im Grunde sind es die gleichen Themen wie damals, es gibt nur eine zeitliche Verschiebung. Früher musste man die Stadtbahnstationen von Otto Wagner vor dem Abriss bewahren, heute die relevanten Bauten der Nachkriegsmoderne. Die Ögfa war für mich immer ein Zusammenschluss verschiedenster Akteure. Wie eh und je geht es darum, für Qualität einzutreten und innerhalb einer Gruppe ein bestimmtes Bewusstsein zu schaffen. Ich erinnere daran, dass es für das Wittgensteinhaus eine vom Denkmalamt sanktionierte Abbruchgenehmigung gab, die widerrufen werden musste, weil die Architekturvereinigungen dagegen protestiert haben. In den Köpfen der Menschen spielt Architektur in Wirklichkeit nur eine untergeordnete Rolle, nicht vergleichbar mit der Rolle, die der Sport spielt. Das betrifft auch Leute, die Macht und/oder Geld haben. Wahrscheinlich ist in allen Wahlkämpfen des letzten Jahrzehnts kaum einmal das Wort Architektur vorgekommen. Aus meiner Sicht war und ist Architekturmachen immer eine Nischentätigkeit. Architektur wird immer über- und unterschätzt. Ich glaube, man sollte das nüchtern betrachten, ohne Jammern.

Die Unterschätzung kann schon fatale Folgen haben. Die von Ihnen und Hans Puchhammer entworfene Siedlung Goldtruhe in Brunn am Gebirge (1966) wurde ja ziemlich verunstaltet. Hat die Architektur der 1960er und 1970er Jahre einen schweren Stand?
Mit der thermischen Sanierung wurde bei der Siedlung Goldtruhe nicht nur das Erscheinungsbild verhunzt, sondern vor allem das ursprünglich offene Erschließungskonzept, das der entscheidende Entwurfsgedanke bei dieser Siedlung war, ad absurdum geführt. Generell waren die 1960er-Jahre eine Zeit, in der sich die Bautechnik sehr rasch und wahrscheinlich zu rasch entwickelte. Wir fanden das sehr spannend und haben immer das Unerprobte, vielleicht auch Unausgegorene angewendet. Beim Bürohaus Grothusen in der Auhofstraße (1970) war das vor allem eine Vorhangfassade im Zusammenhang mit einer stark von der Konstruktion geprägten Struktur. Dadurch, dass die konstruktiven Elemente knapp hinter der Glaswand sitzen, wird die Konstruktion von außen sehr dominant sichtbar. Die Wertschätzung, die das Haus von Architekturfreunden erfährt, spiegelt sich aber nicht beim heutigen Eigentümer wider. So stehe ich jetzt einer Unterschutzstellung des Hauses, zu der ich ursprünglich ein gespaltenes Verhältnis hatte, eher positiv gegenüber und schließe sie als ultima ratio nicht aus. Das Bewahren ohne Veränderung, worauf eine Unterschutzstellung im Wesentlichen hinausläuft, ist ja nicht unumstritten und hat etwas Starres an sich.

Ja, vor allem, wenn man davon ausgeht, dass dieses „Bewahren“ etwas Museales ist und nicht ein Beleg für die Zukunftsfähigkeit eines Entwurfs.
Da muss ich jetzt Ernst Blochs „Das Prinzip Hoffnung“ zitieren, wo ja u.a. der Frage nachgegangen wird, warum uns Werke aus vergangenen Zeiten immer noch bewegen, obwohl sie aus Gesellschaftsordnungen stammen, die wir heute keineswegs bejahen können. Die dauerhaften Werke seien, so Bloch, weder so mangelhaft noch so herrlich wie am ersten Tag, sondern sie streifen vielmehr ihren „Mangel und ihre Herrlichkeit ab“ und erweisen sich als zukunftsfähig, „nämlich als vorausweisende Aufgabe und als Lösung, die aus der Zukunft, nicht aus der Vergangenheit entgegenkommt und selber noch voll Zukunft spricht, anspricht, weiterruft.“ Dieser Utopie, die Walter Benjamin später im Engel der Geschichte, dem „Angelus Novus“ aufgreift, würde ich mich gerne anschließen. Außerdem teile ich die Überzeugung, dass sich Werke von ihren Urhebern und den mitunter beklagenswerten Umständen ihrer Entstehung lösen, sodass wir zum Beispiel die Werke Le Corbusiers betrachten können, ohne Schuldgefühle zu bekommen.

Darüber könnte man jetzt lange sprechen, wir haben aber leider nur eine Seite Platz. Ich möchte Sie aber noch zu einer Utopie befragen, die Sie seit Jahren beschäftigt. Was reizt Sie am Thema „Bergstadt“?
Der Blick in die Ferne ist etwas Kostbares. Die weite Sicht, die frische kühle Luft, die Dramatik des Wetters, die Phantastik der Wolken – nach diesen Vorzügen des Bergs, die ich als Kind intensiv erlebte, habe ich heute noch Sehnsucht. Städte in den Bergen gibt es seit Menschengedenken, aber mit Fluss und Eisenbahn ist die Stadtentwicklung mit gutem Grund stark auf die Ebene fixiert. Mich reizt am Gedankenspiel einer Bergstadt – es ist keinesfalls ein Projekt – vor allem die intensive Auseinandersetzung mit der Topografie. Was geschieht, wenn man ein Raster über einen Hügel stülpt, sechs Prozent Steigung in der Spirale mit rechtwinkelig dazu verlaufenden Querstraßen. Welche Folgen hat das für die Morphologie einer aus der Topografie entwickelten Bebauung. Scheinbar ergeben sich alle dramatischen Spannungen einer Stadt, die in der Ebene künstlich hergestellt werden, von selbst. Sie entstehen aber aus der Topografie. So arbeiten Wegmacher in den Bergen. Der Verkehr hat in der Bergstadt, wie ich sie mir vorstelle, etwas Beschauliches und Sinnliches, auch Vergnügliches. Die ständigen visuellen Beziehungen zur Landschaft außerhalb der Stadt spielen dabei eine wichtige Rolle. Anders als die Stadt in der Ebene ist die Stadt am Berg ständig mit ihrer Umgebung visuell verbunden. Der Berg zwingt zur äußersten Ökonomie und bietet in seiner Theatralik totale Verschwendung. Ich habe eine Fiktion davon aufgezeichnet.

Wenn, wie Sie sagen, dass Vergnügen in der Architektur „ein Vogerl“ ist: Wann ist es Ihnen zuletzt zugeflogen?
Eigentlich ständig! Ich habe das Glück, dass mich Architektur – trotz allem – immer noch bewegt.

Werbung

Weiterführende Themen

Gespräche
27.03.2019

Claudia Staubmann und Cédric Ramière, die Gründer des französischen Büros CoCo ­Architecture, waren Ende Februar Invited Speakers des Departure-Talk one und Gast von architektur in porgress im ...

Denise Scott Brown
Aktuelles
13.03.2019

Denise Scott Brown hat ihre Arbeit immer inmitten des Geschehens begonnen. Ihr scharfer Intellekt, ihr genauer Blick und ihre Weltgewandtheit prägen ihre Haltung in Stadtplanung und Architektur. ...

Wolfgang List, Maik Perfahl und Mark Neuner
Gespräche
27.02.2019

Mostlikely – wieder ein Büroname mit Erklärungsbedarf? FORUM wollte es von Mark Neuner, Wolfgang List und Maik Perfahl genauer wissen und traf die drei in ihrem Wiener Büro. Dabei erzählten sie ...

Gespräche
17.12.2018

Architektur, Lehre und die Aufgeschlossenheit zu Innovationen sind in der dritten Generation eng mit dem Namen Hoppe ­verbunden. Diether Hoppes Söhne, Thomas und Christian, haben Baukultur mit der ...

Individuell angefertigte Waschtische von Laufen finden sich in Ian Schragers ­Public Hotel.
Hotelprojekte
06.11.2018

In der Laufen-Manufaktur in Gmunden wurde etwa das revolutionäre Material „Saphir Keramik“ entwickelt, das besonders dünnwandige Keramikprodukte mit engen Radien ermöglicht. Das Laufen Innovations ...

Werbung