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Im Glanz der Sechziger

11.01.2018

Am 8. Jänner starteten die Umbauarbeiten des Donauturms, dem höchsten Wahrzeichen von Wien. Mit dem Ziel, das Besuchererlebnis zu intensivieren und neue, außergewöhnliche Erlebnisse zu bieten wird der in den 60er Jahren erbaute Turm „state of the art“ renoviert und erweitert und steht den Besuchern ab April im neuen Glanz offen.

Der Donauturm wurde 1964 als Höhepunkt und stolzes Symbol im Rahmen der Wiener Internationalen Gartenschau errichtet und ist mit insgesamt 252 Metern das höchste Bauwerk Österreichs. 53 Jahre nach der Errichtung, wird der Donauturm nun in Zusammenarbeit mit dem international renommierten Architekten Gregor Eichinger umgebaut. Bestehende Räume wie das Restaurant in 170 Meter Höhe, welches sich stetig um die Turmachse dreht, und das Turmcafé auf 160 Metern werden mit einem Fokus auf den eleganten Stil der 60er-Jahre modernisiert. Die Eingangshalle, die Aussichtsplattform sowie die Eventebene werden ebenfalls unter Wahrung der Eleganz der Sechziger renoviert. Da der Donauturm seit 2001 unter Denkmalschutz steht finden die Arbeiten in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt statt. Im Erdgeschoss entsteht ein gänzlich neuer Pavillon, der ein neuer zentraler Ausgangspunkt werden soll. Neben dem Donaucafé öffnet dort voraussichtlich ab Juni 2018 das „Donaubräu“ seine Pforten. Somit wird die Gastronomiefläche des Donauturms auf 1500 Quadratmeter erweitert.

Architekten Gregor Eichinger von eichinger offices partnership sieht es in seinem innovativen Konzept vor, den Donauturm mit dem umliegenden Donaupark als einen Ort der Begegnung für alle Wiener und Touristen zu stärken und den Perspektivenwechsel zu einem sinnlichen Erlebnis zu machen. „Der Donauturm ist eine beliebte Attraktion, die nicht nur internationale Besucher anzieht, sondern bei der auch Wiener gerne zu Touristen der eigenen Stadt werden. Es ist eine große Freude, ein so prägnantes Bauwerk, das von der Skyline Wiens nicht wegzudenken ist, mitzugestalten und das Besuchererlebnis noch weiter zu intensivieren“, so Eichinger.

Autor/in:
Redaktion Architektur & Bau Forum
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