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Kommentar: Offene Fragen

28.05.2018

von Christian Kühn

Das Wien Museum Neu ist beschlossene Sache. Noch rasch zum Ende ihrer Karrieren als Stadträte haben Renate Brauner und Andreas Mailath-Pokorny dem Projekt den finanziellen Segen für die Umsetzung besorgt, dem sich nur die Vertreter der ÖVP im Gemeinderat widersetzt haben. Immerhin bedeutet diese Entscheidung, dass die Variante, das Museum in einem PPP-Modell umzusetzen, definitiv gestorben ist. Jetzt ist die Stadtplanung am Zug, dem Projekt die maßgeschneiderte Flächenwidmung zu verpassen, also die Krönung des Wien-Museums mit einem Ausstellungsquader und die entsprechende Aufstockung der Zurich-Versicherung, die den Abbruch der Verbindungsbrücken des von Georg Lippert geplanten Versicherungsgebäudes kompensiert. 

Dennoch bleiben mehr Fragen offen, als dem Projekt guttut: Von einem Vertrag, in dem die Versicherung verbindlich zugesagt hat, diese Widmung zu nutzen, ist noch nichts bekannt. Genauso wenig erfährt die Öffentlichkeit bisher über den aktuellen Stand der Planung selbst, etwa in Bezug auf die Materialität des Ausstellungsquaders. Es wird Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen.

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