Direkt zum Inhalt

Kunst am Bau in Wien-Donaustadt

02.10.2012

Die Wiener Tradition „Kunst am Bau“ wird durch die WBV-GPA fortgesetzt – ein Kunstobjekt fu?r den Gemeinschaftsraum der Wohnanlage Lavaterstraße 5 wurde von Barbara Holub gemeinsam mit Bewohnern in partizipativem Prozess erstellt und Ende September im Beisein der Künstlerin vorgestellt.

Kunst am Bau hat in Wien eine lange Tradition. Schon im Roten Wien der 1920er und 1930er-Jahre wurden die sozialen Wohnbauten in Wien mit Kunstwerken ausgestattet, die nicht nur äußerliches Dekorum waren sondern dazu beitrugen, die Wohnsituation – Plätze, Wege, Gru?nraum und gemeinschaftliche Einrichtungen – mit zu erschaffen und aufzuwerten. Kunst am Bau wurde seither ku?nstlerisch ständig weiterentwickelt, mit wechselnden kunstpolitischen Schwerpunkten.

Doch immer ging es darum, Kunst zu den Menschen zu bringen, Innovation zu transportieren und die Auseinandersetzung mit dem Zeitgenössischen zu suchen. Heute hat Kunst am Bau zudem oft partizipativen Charakter. Im Rahmen gemeinsamer Projekte mit Ku?nstlern werden Bewohnern eingeladen, sich und ihre Wohnumgebung aktiv mit zu gestalten.

Kunst am Bau ist heute ein wichtiger Teilaspekt der Sozialen Nachhaltigkeit, welche das Hauptmotiv des geförderten Wohnbaus in Wien darstellt. Die Wohnbauvereinigung fu?r Privatangestellte fu?hlt sich dieser Tradition ganz besonders verpflichtet und hat bereits in mehreren ihrer geförderten Wohnanlagen Kunstprojekte realisiert.

In der Anlage Lavaterstraße 5 in Wien-Donaustadt, entworfen vom Architekturbu?ro ?ppa (?eška Priesner Partner Architektur) und seit Ende 2010 besiedelt, wurde Anfang des Jahres mit der Mietervertretung beschlossen, den Gemeinschaftsraum der Anlage gemeinsam mit BewohnerInnen ku?nstlerisch zu gestalten. Insbesondere jugendliche Bewohnern wurden eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Als Projektleiterin konnte die Ku?nstlerin und Architektin Barbara Holub (http://www.transparadiso.com/cms/) gewonnen werden.

Werbung
Werbung