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Österreich-Pavillon Expo Dubai 2020

17.09.2018

Der Österreich-Beitrag zur Weltausstellung in Dubai präsentiert das Land in einem ungewöhnlichen Setting: Auf dem 2.400 m² großen Grundstück erheben sich unzählige Kegeltürme. Sie werden in unterschiedlichen Höhen abgeschnitten, wodurch sich verschieden große Lichtöffnungen ergeben. Es ist eine Architektur, die auffällt, zum Nachdenken anregt und in Erinnerung bleibt. Der Pavillon steht damit paradigmatisch für eine intelligente, ressourcenschonende Architektur mit hoher Lebensqualität. 

Sinnliches Erlebnis
Das interdisziplinäre Team von querkraft übersetzt für den Österreich-Pavillon internationale Architektur-Trends in einen zeitgemäßen Beitrag zur Weltausstellung. Die aus Lehm errichteten Kegel bilden ein sinnliches Erlebnis aus Licht und Schatten, eine behagliche Atmosphäre und spektakuläre Raumsequenzen mit eindrucksvollen Bögen.

Natürliches Raumklima
Der Pavillon kommt ohne technische Kälteerzeugung aus. Arabische klimasensitive Bautraditionen sorgen, verbunden mit österreichischem Know-how einer integralen Gebäudeplanung für ein intelligentes Klima-Engineering durch eine ressourcenschonende natürliche Kühlung.

Kompostierbarer Naturbaustoff
Lehm kommt schon seit mehr als 9.000 Jahren zum Einsatz. Heutzutage leben immer noch 3 Mrd. Menschen in Gebäuden aus Lehm. Durch die lokale Verfügbarkeit und die kostengünstige Herstellung ist Lehm das nachhaltige Baumaterial. Im Sinne einer kompostierbaren Architektur kehrt Lehm am Ende der Nutzungsdauer eines Gebäudes wieder zurück zur Natur.

Interaktive Entdeckungsreise
Die Hülle des Pavillons bilden rund 60 ineinander verschnittene Kegelstümpfe. Diese Türme werden über einem wasserfesten Sockel aus Stahlbeton errichtet. Im Inneren überzeugt die Österreich-Präsentation durch eine inhaltliche Ausgestaltung. Von der Vorplatzüberdachung bis in das Innere ist das Projekt ganzheitlich gedacht.
Im Pavillon begeben sich die Besucher auf eine inspirierende Entdeckungsreise. Den inhaltlichen Ausgangspunkt lieferte dabei die Prämisse „Am Anfang jeder guten Idee steht die richtige Frage“. Die prägnanten und ungewöhnlichen Fragestellungen entfalten eine durchgängige Geschichte, die Besucher können in spielerischer und dialoghafter Form an Ideen und Visionen aus Österreich teilhaben. 

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