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Mit dem Weiterbildungsprogramm der nonconform akademie kann man ab Jänner 2018 Beteiligungsprozesse kennenlernen und trainieren.

Partizipation lernen

19.12.2017

Die Einbindung von Nutzern hält auch als Bürgerbeteiligung immer stärker Einzug in Planungsprozesse. Doch für die Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen von Betroffenen braucht es Erfahrung und die richtigen Werkzeuge. Partizipation will gelernt sein.

Das Architekturbüro nonconform ist mittlerweile Vorreiter in diesem Feld und hat nun mit der nonconform ideenwerkstatt eine einzigartige Methode für Partizipationsverfahren kreiert. Ab Jänner 2018 kann man nun unkonventionelle Beteiligungsprozesse kennenlernen und verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten ungezwungen trainieren: Denn mit dem Weiterbildungsprogramm der nonconform akademie bietet das Architekturbüro Einblicke in sein umfangreiches Erfahrungswissen.

Bürgerbeteiligung als Teil der Planung

Noch kommt nahezu kein öffentliches Bauprojekt ohne die Einbindung der Bürger aus. Man möchte Bedürfnisse unterschiedlicher Stakeholder kennenlernen und Akzeptanz für Lösungen schaffen. Gleichzeitig ist es auch das Ziel, das übergeordnete Bestreben nach einer qualitätsvollen Gestaltung der Umwelt in Städten, Gemeinden und Schulen im Blick zu haben. In der Beteiligungsarbeit geht es also nicht um den kleinsten, sondern um den schönsten gemeinsamen Nenner. Auch stellen die Auseinandersetzung mit den Anliegen Betroffener sowie die Wertschätzung wesentliche Anforderungen der Partizipation dar. Gefragt ist daher ein hochsensibler Umgang in der Methodik der Prozessgestaltung und Moderation, und bei der Arbeit mit Laien Vermittlungstechniken, die gut verständlich und greifbar sind.

Das Handwerk gemeinsam erlernen

Besonders für Akteure aus Planung, Projektsteuerung und öffentlicher Verwaltung werden Beteiligungsprozesse zu einem immer wichtigeren Teil des Berufsalltages. Die nonconform akademie bietet deshalb ab Jänner 2018 ein vielfältiges Weiterbildungsprogramm: Neben theoretischer Wissensvermittlung werden vor allem in Trainings und praxisnahen Lerneinheiten verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten für einen transparenten und innovativen Kommunikationsprozess gezeigt und geübt. In dreitägigen Ausbildungsmodulen erlernen die Teilnehmer in intensiver Zusammenarbeit Methoden und Techniken zielführender Kommunikation sowie spezieller Moderation. Je nach den Bedürfnissen der Gruppe improvisiert das nonconform-Team Lehrinhalte. Jeder Kursteilnehmer soll dabei abseits klassischer Vortragsformate individuelle Strategien für berufliche Aufgabenstellungen erarbeiten und ausprobieren. Im Vordergrund steht neben der Inhaltsvermittlung das Schaffen einer besonderen Arbeitsatmosphäre, als wichtige Grundlage einer erfolgreichen Zusammenarbeit.

Innerhalb eines kompakten Einstiegspakets werden die wichtigsten Grundlagen für die Begleitung eines innovativen Beteiligungsprozesses vermittelt. Je nach individuellem Bedarf kann dieses durch fünf weitere Pakete mit verschiedenen Schwerpunkten – angefangen bei der Schaffung idealer Rahmenbedingungen, über die spannungsvolle Moderation hin zur Ergebnisfindung – ergänzt werden. Alle sechs Pakete bilden die Bausteine, die den Werkzeugkoffer für einen rundum gelungenen Prozess füllen. Erste Termine für den kompakten Einstieg finden im Jänner 2018 statt.

Weitere Informationen unter: www.nonconform-akademie.at

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