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Perfektes Raumklima für moderne Bürowelten

05.04.2018

Digitalisierung, Mobilität und soziale Netzwerke beeinflussen und verändern auch das Arbeitsleben. Nicht zuletzt durch die Auswirkungen des Klimawandels und dessen Folgen stellen auch zeitgemäße Arbeitswelten hohe Anforderungen an Bauökologie und Raumflexibilität. Ansprüche, denen die thermische Bauteilaktivierung gerecht wird, die mittlerweile aus der Architektur für die Zukunft kaum mehr wegzudenken ist.

Neue Produktions- und Kommunikationssysteme wirken sich auch auf unsere Arbeitskultur aus und flexibilisieren den Arbeitsplatz. Standardisierte und personalisierte Büroräume mutieren zum „Workspace“. Das klassische Büro löst sich auf, Arbeitsplätze von einst werden zu Arbeitswelten von morgen. Im Büro der Zukunft steht das Wohlbefinden im Vordergrund.

Intelligente Gebäude

Ist die Gebäudehülle eines Bürobaus oft repräsentatives Spiegelbild der Unternehmensphilosophie, wird die Gebäudetechnik zunehmend smarter. Neue Konzepte sollen steigenden Energiekosten und wachsenden Anforderungen an das Raumklima standhalten, Heiz- und Kühlbedarf minimieren und gleichzeitig ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit zulassen. Kriterien, die durch die thermische Aktivierung ohnedies konstruktiv notwendiger Bauteile wie Wände oder Geschoßdecken in Beton erfüllt werden. „Eine Technik, die es vermag, sich an die Architektur anzupassen“, erklärt der Gebäudetechniker Florian Ritsch von Vollsolar, ein Unternehmen, das sich dieser Technologie verschrieben hat. „Für die Bauteilaktivierung können wir Bauteile benutzen, die ohnedies vorhanden sind und somit nicht größer dimensioniert werden müssen. Wir nutzen vorhandene Speichermasse, was wesentlich ist, und schaffen durch Strahlungswärme oder -kühlung ein angenehmes Raumklima.“

Ein einfaches System

Kühlung und Heizung durch Bauteilaktivierung haben sich insbesondere bei modernen Bürogebäuden zu einem wesentlichen Bestandteil der Haustechnik entwickelt, was auch der Einfachheit dieses Systems zuzuschreiben ist. In der Bauphase werden vorgefertigte Kunststoffheizungsrohre, sogenannte „Register“, innerhalb der Bewehrung in Decken oder Wände eingebaut. Durch diese fließt später aufbereitetes Heizungs- oder Kühlwasser. Dank seiner hohen Massendichte hat Beton eine gute Speicher- und Wärmeleitfähigkeit. Eigenschaften, die an Decken und Wänden für eine fast einheitliche Oberflächentemperatur sorgen. Große Übertragungsflächen halten Systemtemperaturdifferenzen niedrig. Das Medium muss im Heizfall nicht so stark erwärmt werden wie bei herkömmlichen Heizsystemen. Und geringe Systemtemperaturen ermöglichen den Einsatz regenerativer Energieformen wie Biomasse oder Solarthermie. Ein System das wegen der Schonung der Ressourcen und Wirtschaftlichkeit überzeugt.

Optimales Raumklima

Durch die Nutzung der Speichermasse kommt es außerdem zur gleichmäßigen und komfortablen Temperaturschichtung im Raum. Die Bauteilaktivierung arbeitet geräuschfrei und ohne unangenehme Zuglufterscheinungen und Luftwirbel – ein vor allem auch im Sommer positiver Nebeneffekt für Gesundheit und Wohlbefinden.

 

Verein Betonmarketing Österreich
Verband Österreichischer Beton- und ­Fertigteilwerke (VÖB)
Gablenzgasse 3/5 OG, A-1150 Wien
T: (01) 403 48 00
I: www.betonmarketing.at

Autor/in:
Redaktion Architektur & Bau Forum
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