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Kapelle Salgenreute, Krumbach, Bauherr: Bewohner der Parzellen Au, Zwing und Salgenreute, Architektur: bernardo bader architekten, errichtet von März 2015 – April 2016

„Piranesi Award 2017“ für die Kapelle Salgenreute

19.12.2017

Die Kapelle Salgenreute von Bernardo Bader Architekten durfte sich heuer bereits über die Verleihung des diesjährigen Bauherrenpreises freuen, nun wurde sie im Rahmen der „Piran Days of Architecture“ Ende November auch noch mit dem international renommierten Piranesi Award ausgezeichnet, der seit 1989 jährlich vergeben wird.

Die aus Österreich, Kroatien, Tschechien, Griechenland, Ungarn, Italien, Slowakei und Slowenien stammenden Juroren dieses 29. Piranesi Awards benannten aus den insgesamt 59 in den genannten Ländern nominierten Realisierungen der letzten beiden Jahre einen einzigen Preisträger 2017: die Kapelle Salgenreute von Architekt Bernardo Bader.

„There seems to be a special atmosphere and silence around this project. The winning proposal is combination of architecture, successful cooperation with local craftsmanship and understanding of wood as a material. Everything is serving for the purpose of perfection of both shape and space, without forgetting conceptual aspects of spirituality, nature, light,“ formuliert die Jury ihre Begründung.

Die spezielle Atmosphäre und Stille, die dieses Bauwerk ausstrahlt ebenso wie die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem lokalen Handwerk beindruckten ebenso wie die perfekte Form, die Spiritualität, Natur und Licht gleichermaßen zur Geltung kommen lässt. Die Jurymitglieder 2017: Sami Rintala (Vorsitz), Emilio Caravatti, Hans Gangoly, Irene Kristiner, Jaume Mayol, Irene Pérez, Robert Potokar, Branko Silađin und Manuel Aires Mateus

Alljährlich werden zur Beurteilung der eingereichten Projekte die folgenden Kriterien herangezogen:

• Die Einbettung in die städtische oder natürliche Umgebung

• Die räumliche Lösung in Relation zum Kontext

• Zeitgemäße innovative Grundrisslösungen

• Ein respektvoller Umgang mit dem natürlichen sowie kulturellen Erbe

• Verständnis für traditionelle und autochthone Architektur

• Innovative Details

sowie

• der souveräne Einsatz von Farbe, Material, Oberflächenstruktur und Licht.

www.pida.si

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