Direkt zum Inhalt
Arata IsozakiHisao SuzukiHisao SuzukiYasuhiro IshimotoYasuhiro IshimotoYasuhiro IshimotoYasuhiro IshimotoYasuhiro IshimotoYasuhiro Ishimoto

Pritzker Preis 2019: Arata Isozaki

06.03.2019

Der  Pritzker-Preis 2019, die weltweit höchste und renommierteste Auszeichnung auf dem Gebiet der Architektur geht an den japanische Architekten, Stadtplaner und Theoretiker Arata Isozaki. 

Der 1931 geborene Architekt gilt mit seinen zukunftsweisenden Ansätzen und Denkweisen als  Visionär seiner Zeit. Als einer der ersten japanischen Architekten baute Isozaki außerhalb Japans und das in einer Zeit, in der eher die westliche Gesellschaft den Osten beeinflusste. Er versuchte den Dialog zwischen Ost und West zu erleichtern, die globalen Einflüsse der Architektur neu zu interpretieren und die Entwicklung jüngerer Generationen in diesem Bereich zu unterstützen. Seine Bauten sind stets von hoher Qualität, trotzen jeder Kategorisierung und spiegeln seine ständige Entwicklung wider. 

Seit über 50 Jahren in der Praxis tätig und durch seine Arbeiten, Schriften, Ausstellungen, die Organisation wichtiger Konferenzen und Teilnahme an Wettbewerbsjurien hat Arata Isozaki Einfluss auf die Weltarchitektur genommen. Ganz klar ist aber auch, dass er keinen Trends gefolgt ist, sondern seinen eigenen Weg und persönliche Architektursprache gefunden hat. Zu seinen ersten Bauwerken gehört ein Meisterwerk des japanischen Brutalismus, die Ōita Prefectural Library von 1966. Projekte wie die Kitakyushu-Zentralbibliothek (1974) und das 1974 eröffnete Gunma Prefectural Museum of Modern Art zeigen die Entwicklung seiner persönlichen Architektur. Im Museum spiegelt die klare Geometrie des Würfels seine Faszination für Leere und Raster wider. 

Isozaki ist eindeutig ein einflussreicher Vertreter der zeitgenössischen Achitektur weltweit. Ständig auf der Suche, ohne Angst sich zu verändern und neue Ideen auszuprobieren. Seine Architektur beruht auf einem tiefen Verständnis für Architektur, Philosophie, Geschichte, Theorie und Kultur. Er hat Ost und West zusammengebracht durch die Erschließung neuer Wege. Seine Großzügigkeit, seine Unterstützung anderer Architekten und seine Ermutigung zu Wettbewerben oder zum gemeinsamen Arbeiten, machen ihn zu einem vorbildlichen Architekten. Aus all diesen Gründen hat die Jury des Pritzker Architekturpreises, Arata Isozaki zum Preisträger 2019 gekürt.

Autor/in:
Redaktion Architektur & Bau Forum
Werbung

Weiterführende Themen

"Dispossession" am 31. März im Filmcasino.
Aktuelles
20.03.2019

Stadt Streifen, die Architektur- und Stadtfilm-Matinee von Cinema dérive, macht sich auf die Suche nach dem Status Quo und der Zukunft unserer Gesellschaft. Im Jubiläumsjahr von "100 Jahre Rotes ...

Sieger 2017 in der Kategorie "Räumliche Gestaltung": Georunde Rindberg
Aktuelles
20.03.2019

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort lobt den Staatspreis Design 2019 für herausragende Gestaltungsleistungen aus. Ab sofort können Arbeiten in den drei Kategorien  ...

Nishisando Terrace von Motoki Ishikawa Architec
Aktuelles
18.03.2019

Am 15. März wurden im Rahmen einer Preisverleihung die Preisträger des iF Design Award 2019 in der BMW Welt München geehrt.  Insgesamt wurden 6.375 Wettbewerbsbeiträgen eingereicht, aus denen die ...

Aktuelles
18.03.2019

Ein Klang-Farben-Meer breitet sich seit Kurzem über dem Himmel der Stadt Leipzig aus. "Sky" nennt sich dieses innovative Projekt auf dem neuen Glasdach der ehemaligen Hauptpost am Augustusplatz. ...

Die diesjährige Energiesparmesse war ein voller Erfolg.
Aktuelles
18.03.2019

Auch 2019 gelang es der Energiesparmesse wieder zu begeistern. Mit 95.000 Besuchern, 800 Ausstellern aus 10 Nationen und 150 Veranstaltungen und Vorträgen war die Messe für Besucher sowie ...

Werbung