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Bruckner Tower Linz

Verdichtung Linz‘

12.10.2017

„Hochhäuser und urbane Verdichtung“ ist das Thema, zu dem Gernot Hertl und Andreas Marth am 17. Oktober im Rahmen der aip-Diskussionsveranstaltung „wolkenkratzen“ in Linz sprechen werden.

Mit dem Wachstum der Städte wächst auch die Notwendigkeit dichteren Lebensraum zu gestalten. Aktuelle Hochhausprojekte in Wien, Graz und Linz fachen zurzeit äußerst diverse Diskussionen an und spalten die Architektenschaft wie kaum ein anderes Thema. Soll es gesamtheitliche Hochhauskonzepte geben oder könnten individuelle Rahmenbedingungen für konkrete Orte geschaffen werden? Welche Qualitäten, welche Risiken bringen Hochhäuser mit sich?

Gernot Hertl von Hertl.Architekten und Andreas Marth von AllesWirdGut erläutern anhand ihres gemeinsamen Hochhausprojektes „Bruckner Tower“ ihre Standpunkte in Hinsicht auf Linz sowie ihre Überlegungen und Zugänge im Allgemeinen zum Thema Hochhäuser und vertikale Verdichtung. »Wir verstehen die Kategorisierung von Hochhäusern und Nicht-Hochhäusern in der Debatte nicht. Ab wann ist ein Haus ein Hochhaus? Sind fünf oder zwanzig Geschoße verträglich? Wir denken, jede Bauaufgabe ist eine Veränderung des Ortes, in einem ganz spezifischem Kontext. Eine Entwicklung wie auch eine Beurteilung von Dichte, Urbanität und Öffentlichkeit kann nicht generalisiert werden, sondern nur für jeden einzelnen Fall erfolgen« , so Hertl und Marth.

Reinhard Seiß, der sich mit dem Planen und Bauen in Österreich kritisch auseinandersetzt, trägt ebenfalls mit einem Impulsvortrag bei. Er beleuchtet die aktuelle urbane Entwicklungs- und Verdichtungsprozesse aus raumplanerischer Sicht. Bürgermeister Klaus Luger, Prof. Roland Gnaiger von der Kunstuniversität Linz und Ulrich Aspetsberger vom afo - architketurforum oberöstereich sind ausserdem zu einer anschließenden Diskussion eingeladen. Moderiert wird die Veranstaltung von Volker Dienst.

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