Direkt zum Inhalt

Vortrag: Mostlikely Architecture

11.11.2019

Architektur in Progress lädt am 20. November zu einem Vortrag von „mostlikely“ in das „afo“ in Linz. Im Umgang mit hybriden Stadttypologien entwickelt mostlikely eigene, interdisziplinäre Arbeisweisen und konnte sich als Gestalter des österreichischen Beitrags für die kommende Architekturbiennale in Venedig 2020 qualifizieren.

Auf dem Cover des neuen Buchs sudden workshop: Into the City in der Alten Post, Installation der Künstlergruppe R.E.P
In aller Kürze

Vortrag, Diskussion und Buchpräsentation
20. November, 19:00 Uhr

afo Architekturforum Oberösterreich
Herbert-Bayer-Platz 1
4020 Linz

Um Anmeldung wird ersucht: anmeldung@inprogress.at
Mehr Informationen: http://www.mostlikely.at

Hier geht es zum Interview mit mostlikely, das in Architektur & Bau FORUM 01-02/19 erschienen ist.

Mark Neuner, Maik Perfahl und Wolfgang List haben „mostlikely“  2012 in Wien als Agentur gegründet, die interdisziplinär in den Bereichen Architektur, Computergrafik, Design und Sound arbeitet. Das vor Kurzem neu erschienene Buch „mostlikely sudden workshop“ bildet ein Résumée dieser Arbeit und spannt dabei einen Bogen von Gebäuden über mobile Räume bis hin zu überdimensionalen Papierskulpturen. Dazu zählen Formate wie etwa der "Sudden Workshop". Schnelle Ergebnisse, der spielerische Umgang mit der Stadt und der gemeinsame Spaß am Selbermachen stehen dabei stets im Mittelpunkt.

„Stadt anders denken“ – mostlikely, sudden workshop
Im Mittelpunkt des Formats "sudden workshop" steht die Entwicklung hybrider Stadttypologien auf Basis des "common space"-Stadtmodells. Mit 2 Holzbrettern und einer Kappsäge im Gepäck rückt mostlikely mit dem sudden workshop-Team seit 2015 aus, um Wien Stück für Stück neu zu bauen. An brachliegenden Orten wird hierzu eine offene Werkstätte eingerichtet und gemeinsam mit lokalen Initiativen, Interessierten aus der Nachbarschaft oder etwa mit Festivalbesuchern ein Gestaltungsprozess in Gang gesetzt. Als Ergebnis entstehen temporäre Installationen und räumliche Prototypen, denen ein hoher Anspruch an Gestaltung und vor allem der Grundgedanke einer gemeinschaftlichen Nutzung unserer Städte innewohnt.

Im Buch "mostlikely sudden workshop" gibt Mark Neuner Einblick in den Kosmos des mostlikely sudden workshop. Er zeichnet die Entstehungsgeschichte nach und präsentiert die vielschichtigen Kollaborationen als Momentaufnahme einer in Wien tätigen jüngeren Generation von Architekten und Gestaltern. Projekte wie die mobilen Marktstände Jane und Cem am Schwendermarkt, die Küchenskulptur im Rahmen von Soho in Ottakring oder das vom Team Wien gebaute und temporär bespielte Zentrum für Neue Arbeit am Parkplatz des Wiener Naschmarkts sind Prototypen und Ausgangspunkt für neue, offene Typologien. Diese Typologien werden detailliert dargelegt und zum common space Stadtmodell verknüpft. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage wie man unsere Städte zur gemeinschaftlichen Ressource transformieren kann und unser Zusammenlebens als Vorteil gestalten kann. Anlass genug um auch im Rahmen der Architektur in Progress Veranstaltung im afo Linz am 20. November gemeinsam über neue Strategien und Visionen für eine lebenswerte Stadt zu diskutieren.

 

Autor/in:
Redaktion Architektur & Bau Forum
Werbung

Weiterführende Themen

David Schreyer
Aktuelles
10.09.2019

Im Rahmen der aip-Veranstaltungsreihe "Junge Architektur in Wien" gibt das Innsbrucker Architekturbüro Studio Lois im Rahmen eines Werkvortrags einen Einblick in seine Arbeit und den ...

Hohengasser Wirnsberger Architekten: Umbau Kindergarten Unterach am Attersee
Aktuelles
29.05.2019

Unter dem Titel „Regional handeln“ steht am 4. Juni im ­Rahmen der aip-Veranstaltungsreihe „Junge Architektur“ ein Werk­vortrag der Architekten Hohengasser Wirnsberger auf dem Programm. 

Zukunftsland
Aktuelles
14.05.2019

Das Architekturforum Oberösterreich widmet sich von 15. Mai bis 16. Juli mit seiner Ausstellung der architektonischen und städtebaulichen Zukunft auf dem Land. 

Die feierliche Verleihung des Licht-Preises 2018 fand im Deutschen Theater München statt.
Aktuelles
23.04.2019

Der Licht-Preis LUXI hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Nachwuchs zu fördern und gutes Lichtdesign zu würdigen. Anmeldeschluss für die diesjährige Teilnahme ist der 30. Juni.

Der ehemalige Heurige war ein bauliches Paradebeispiel für die Sieveringer Winzerkultur.
Aktuelles
23.04.2019

Der ehemalige Heurige Stelzer, ein ebenerdiges Doppelgiebelhaus in der Sieveringer Straße, war ein bauliches Paradebeispiel für die Sieveringer Winzerkultur. Vor Kurzem wurde nun ein Großteil des ...

Werbung