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Was bleibt

06.06.2018

„Zur Architektur des Wohnens“, das den zweiwöchigen Karlsruher Vorlesungszy­klus von Joost Meuwissen zwischen Oktober 1992 und Juni 1993 wiedergibt, ist keine einfache Präsentation verschiedener Wohnhausarchitekturen. 

Joost Meuwissen: Zur Architektur des Wohnens

ISBN 978-3-03860-095-4

Herausgegeben von der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Graz, Überarbeitete Neuausgabe

Park Books, Zürich  2018, Broschiert, 264 Seiten, 236 sw Abbildungen, 22 x 23 cm

 

Meuwissen legte darin vielmehr dar, wie Wohnhäuser überhaupt als Teil der Stadt entstanden sind und diese architektonisch geformt haben und umgekehrt. Auf fast poetische Art, mit vielen Fotos, Zeichnungen und persönlichen Handskizzen, spannt er den Bogen vom Entstehen des Wohnens als Bautypus in der Antike bis in die 1990er Jahre und prüft damit indirekt das architekturgeschichtliche Wissen des interessierten Lesers. Was von diesem niederländischen Architekten, Stadtplaner und Architekturkritiker bleibt, ist ein Lesebuch, dessen Inhalte an Aktualität nichts eingebüßt haben und das uns als praktizierende und lehrende Architekten und Stadtplaner, aber auch als wissensdurstige Studenten anspornt, nach den Inhalten von Architektur zu forschen und der Frage nachzugehen, wie Inhalte in der Architektur überhaupt zustande kommen. Das Lesen der Texte macht aber vor allem neugierig darauf zu erfahren, was Meuwissen während seiner 21-jährigen Arbeit in Österreich, als Städtebauprofessor an der TU-Graz oder Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, alles gelehrt hat.

Autor/in:
Redaktion Architektur & Bau Forum
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