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Was ist Baukultur?

21.10.2019

Keine Frage, der Begriff „Baukultur“ hat im deutschsprachigen Raum seit den späten 1990er Jahren Hochkonjunktur. Die Deutsche Bundesstiftung Baukultur, in Österreich die  Plattform Baukulturpolitik, Beiräte für Baukultur, Baukulturreporte, Enqueten zur Baukultur, Deklarationen zur Baukultur, Baukulturelle Leitlinien – das Wort „Baukultur“ ist aus der architekturpolitischen Debatte nicht mehr wegzudenken.

von Volker Dienst

Land auf, Land ab haben sich die Baukulturgespräche längst etabliert. Das Europäische Forum für Architekturpolitik (EFAP) tauscht sich im Rahmen der EU-Präsidentschaften transnational über Baukultur aus. Und die europäischen Kulturminister einigten sich 2018 auf die Davos Declaration, in der es schon im Titel heißt: „Towards a European vision of high-quality Baukultur“. Der deutschsprachige Begriff „Baukultur“ hat tatsächlich nach Worten wie „Kindergarten“ oder „Gesundheit“ in den englischen Sprachschatz Einzug gehalten. Aber was genau bedeutet Baukultur in diesem Zusammenhang?

„We are talking about Baukultur“
Der Begriff „Baukultur“ wurde im Rahmen der Kritik der Nachkriegsmoderne in den 1970er Jahren wiederentdeckt. Wer Dr. Google fragt, erfährt bei Wikipedia: „Baukultur beschreibt die Summe menschlicher Leistungen, natürliche oder gebaute Umwelt zu verändern. Anders als die Baukunst beinhaltet die Baukultur sämtliche Elemente der gebauten Umwelt; Baukultur geht über die architektonische Gestaltung von Gebäuden weit hinaus und umfasst beispielsweise auch den Städtebau und die Ortsplanung, die Gestaltung von Verkehrsbauwerken durch Ingenieure sowie insbesondere natürlich auch die Kunst am Bau und die Kunst im öffentlichen Raum. Als erweiterter Kulturbegriff stützt sich die Identität der Baukultur auf die Geschichte und Tradition eines Landes oder einer Region. Das Thema betrifft nicht nur professionelle Planer, sondern alle Menschen, die mit gebauter Umwelt konfrontiert sind. Auch die Verantwortung für die Qualität der gebauten Umwelt liegt nicht allein bei den Fachleuten, sondern ist eine gesamtgesellschaftliche.“ Und wer die politischen Programme zur Baukultur studiert, findet darin ebenso Aspekte des Klimaschutzes, der Ökologie, des achtsamen Umgangs mit der Natur, der Landschaft und der nicht vermehrbaren Ressource Boden. Da geht es um die Gerechtigkeit und Qualität der Prozesse, die zu unserer gestalteten Umwelt führen. Und vielfach auch um die Vermittlung eines Bewusstseins über diese Prozesse und Qualitäten an die Bevölkerung, um diese zur partizipativen Teilhabe an derartigen Prozessen zu ermächtigen.

Vergangenheitsbewältigung
Dieses Anliegen einer Vermittlung, einer Bewusstmachung der Verbesserungsmöglichkeiten einerseits und der Konsequenzen andererseits, sollte  sich an unserem Verhalten nichts ändern, sowie die Tatsache, dass sich dieser qualitätswertende Begriff der Baukultur zunächst im deutschsprachigen Raum entwickelt hat, gibt nun offenbar Grund zur Kritik. So publizierte der Kunsthistoriker Anselm Wagner, Vorstand des Instituts für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften an der TU Graz, im Magazin „politicum“ (121. Ausgabe, April 2019), herausgegeben vom Verein für Politik und Zeitgeschichte, welcher der steirischen ÖVP nahesteht, einen Beitrag mit dem Titel: „Baukultur – Zur erstaunlichen Karriere einer Nazi-Vokabel im heutigen architekturpolitischen ­Diskurs“. Darin konstatiert er, dass Baukultur etwas „typisch Deutsches“ in seiner „unangenehmsten Form“ sei, weil als Begriff im Kulturkampf der Nationalsozialisten gegen die Moderne der Bauhausbewegung in der NS-Propaganda eingesetzt.
In Zeiten, in welchen europaweit ein besorgniserregender Rechtsruck zu verzeichnen ist, und Nationalismus sowie menschenherabwürdigender Populismus beschämende Wahlerfolge bescheren, ist ein bewusster und sensibilisierter Umgang mit der deutschen Sprache angebrachter denn je. Die braunen Flecken der Vergangenheit (und Gegenwart) gehören aufgezeigt, aufgearbeitet, und es ist Stellung zu beziehen. Denn die Nationalsozialisten haben nicht nur versucht, eigene Begrifflichkeiten durchzusetzen, sondern auch durch Bedeutungsänderung alter Wörter eine aktive Sprachpolitik betrieben, die bis in die heutige Zeit hineinwirkt, uns aber vielfach gar nicht bewusst ist. Erst diesen März ist das sehr empfehlenswerte Buch „Verbrannte Wörter. Wo wir noch reden wie die Nazis – und wo nicht“ des deutschen Journalisten, Historikers und Linguisten Matthias Heine im Duden Verlag erschienen. Dort kann man erfahren, dass uns heute harmlos erscheinende Worte wie „Eintopf“, „alttestamentarisch“ und „betreuen“ eine NS-Karriere hinter sich haben. Auch der Begriff „Kulturschaffende“, der heute eher im linken Sprachgebrauch verwendet wird, hat seine Ursprünge in der NS-Propaganda. Es ist interessant zu wissen, dass all dies mit dem Nationalsozialismus aufgekommen ist. Dennoch ist „Kulturschaffende“ kein vergiftetes Wort wie „Untermensch“ und ­„Rassenhygiene“, hängt es doch immer auch stets vom Kontext ab, in welchem ein Begriff Verwendung fand.

„Nabelschnur“ versus ­„Nabelschau“
Dennoch meint Wagner, im aktuellen Baukulturdiskurs die „Nabelschnur zur NS-Zeit“ zu erkennen und stellt das völkisch-rassistische Verständnis der NS-Ideologen in eine Reihe mit den Empfehlungen aktueller Baukulturreporte.
Die heutigen „Baukultur-Lobbyisten“ würden laut Wagner analog zu den Reichsarchitekten und Nazi-Ideologen eine „Geschmacksbildung des Volkes“ propagieren und sich zu deren Richtern aufspielen, weil sie für die breite Vermittlung eines Bewusstseins für räumliche und gestalterische Qualitäten eintreten. Er rückt damit die Vermittlungsinitiativen der Ziviltechnikerkammern, der Architekturhäuser vom AzW bis hin zum Vorarl­berger Architektur Institut, der engagierten Mitglieder der Initiative bink – Baukulturvermittlung für junge Menschen und vieler anderer mehr in eine unappetitliche Gesinnungsnähe zu den Identitären. Mag sein, dass eine derartige Provokation dem Professor Aufmerksamkeit verschaffen soll, aber er tut dies auf Kosten jener zahlreichen Aktivisten, die sich ehrenamtlich und mit großem persönlichem Engagement dafür einsetzen, dass die nächste Generation ein Bewusstsein für die Qualitäten ihrer Umwelt entwickelt, eine Sensibilität in der Nutzung von Ressourcen und eine Awareness über jene Prozesse erlangt, die ihr Lebensumfeld bestimmen.

Fragwürdige Referenzen
Zudem denunziert Wagners Text „Baukultur“ als Nazi-Vokabel mithilfe eines Zitats aus dem Buch von Durth und Sigel, das selbst den Titel „Baukultur. Spiegel gesellschaftlichen Wandels“ trägt und „Baukultur“ als legitimen Begriff für die Entwicklung der gebauten Umwelt in ihrem sozialen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontext verwendet. Baukultur kann nicht durch einen Baukulturreport verordnet werden – in diesem einen Punkt hat Anselm Wagner recht. In Österreich wurde Baukultur nicht von Parteiideologen propagiert, sondern hat sich als zivilgesellschaftliche Bewegung im Nationalratswahlkampf 2002 formiert, um bei den politischen Entscheidungsträgern ein Bewusstsein über die Querschnittsmaterie Baukultur zu schaffen. Am Beginn stand der Begriff „Architekturpolitik“, der später durch den Begriff „Baukultur“ ersetzt wurde, um sicher zu stellen, dass es eben nicht um eine ästhetisch motivierte Architekturdiskussion geht, sondern um ein gesamtheitliches, gesellschaftliches Anliegen.
Aber verbietet uns nun die political ­correctness den Gebrauch des Wortes Baukultur, und sind jetzt deren Proponenten verkappte Nazis?

NACHGEFRAGT
Architektur & Bau FORUM hat beim Sprecher der Plattform Baukulturpolitik, Robert Temel, nachgefragt:

Stellt Baukultur im Sinne der Anerkennung einer kulturellen Leistung in Bezug auf eine umwelt- und menschengerechte Gestaltung sowie Lebensqualität einen Beitrag zu einem besseren Leben jenseits der „Notdurft des Alltags“ dar?
Robert Temel: K ultur und damit auch Baukultur ist zunächst einmal nicht notwendigerweise ein Beitrag zu einem besseren Leben, sondern einfach eine grundlegende Eigenschaft jedes menschlichen Handelns: Menschen machen alles, was sie machen, auf spezifische, unterschiedliche, kontingente Art – und wie sie das tun, das ist Kultur, eben auch Baukultur. Insofern kann eine spezifische Baukultur zum guten Leben beitragen oder dieses beeinträchtigen, je nachdem wie sie konkret ausgestaltet ist. Bedeutsam ist Baukultur als Beitrag zum besseren Leben deshalb, weil das Bauen ein gesellschaftlicher Handlungsbereich ist, der besonders große Distanzen zwischen Laien und Experten, Konsumenten und Produzenten zeigt und wo die Unterschiede zwischen Bedürfnissen und Markt besonders groß sind. Dies ist mit ein Grund für den Paradigmenwechsel im Planungsbereich, der in den 1950er bis 1970er Jahren begann und bis heute nicht abgeschlossen ist, weil nach wie vor die Maximen der Moderne großen Einfluss besitzen. Deshalb ist Baukultur ein Feld, in dem eine stärkere Ausrichtung auf die Lebensqualität ihrer Benützer nach wie vor ein Desiderat ist.

Ist die Schaffung eines breiten Bewusstseins für eine gesamtheitliche Baukultur die Utopie einer kulturellen Elite (vorwiegend der Planer), die eine „Geschmacksbildung“ des Volkes propagiert, um sich selbst als Bestimmer diesbezüglicher Maßstäbe zu positionieren?
In jedem kulturellen Feld gibt es Laien und Experten (anhand diverser Maßstäbe), so auch in der Baukultur. Die Maßstäbe der Experten spielen dann jeweils eine gewisse Rolle (auch in der bereits zitierten Vorarlberger Baukünstlerschule), aber nicht im Sinne einer Umerziehung der Laien – das wäre wohl kaum zeitgemäß. Es geht bei Baukulturpolitik und Bewusstseinsbildung für Baukultur nicht darum, den Leuten vorzuschreiben, wie sie ihre Einfamilienhäuser oder Wohnräume gestalten sollen – sondern darum, beim öffentlichen Auftraggeber baukulturelle Qualitätsmaßstäbe einzufordern; und Baukultur als politisches Handlungsfeld weiterzuentwickeln, das unser aller Lebensqualität verbessert und sichert. In diesem Sinne bedeutet eine Weiterentwicklung von Baukultur eben nicht „schönere“ Einfamilienhäuser, sondern neue Siedlungsformen, die weniger als die genannten Einfamilienhäuser zur Zersiedlung und Versiegelung und damit zu Landschaftszerstörung und Klimawandel beitragen. Aber natürlich ist mit dem Begriff Baukulturpolitik der Anspruch an hochwertige (im Sinne einer Expertensicht) Architektur bei öffentlichen und öffentlich finanzierten Bauten verbunden, die ebenso einen Anspruch auf Vorbildwirkung hat. Wenn die öffentliche Hand ein Museum finanziert, dann wird dessen Sammlung auch an Expertenmaßstäben bemessen sein müssen und nicht am Geschmack eines Politikers. Bewusstseinsbildung für Baukultur bedeutet hier, die Potenziale von Baukultur für die Lebensqualität und die Zusammenhänge in diesem Feld zu erkennen, das Feld und seine Möglichkeiten kennenzulernen; nicht zu dekretieren, was schön oder hässlich ist, oder den Laien einen Architektengeschmack anzuerziehen. Wie in jedem anderen kulturellen Feld gibt es historisch und aktuell durchaus diverse Maßstäbe, die man kennenlernen sollte – und die dann von mehr Akteuren als nur den Experten weiterentwickelt und verändert werden können.

Das „Idealbild der Baukultur“ stünde laut Wagner im Gegensatz zur breiten Masse des gebauten Alltags, die ebenso demokratischen Grundprinzipien wie einem gesellschaftlichen Grundkonsens folgt und offenbar mehrheitlich legitimiert und gewollt sei. Ein Abbild unserer Gesellschaft. Wieso maßen sich die Baukultur-Lobbyisten an (insbesondere im deutschsprachigen Raum) diese Realität als „minderwertig“ zu deklarieren, der sie idealisierte Qualitätsmaßstäbe/Qualitätsprozesse darüber stellen? Und könnte das ein Grund dafür sein, wieso die politische Umsetzung entsprechender baukultureller Leitlinien und Programme so schleppend voranschreitet?
Ich halte es für völlig falsch zu glauben, dass die Welt, wie sie heute existiert, genau jene ist, die von den meisten so gewollt wird, denn sonst würde sie ja anders aussehen. Genau das ist nicht der Fall: Die meisten Menschen, die man fragt, ob sie mit dem Zustand der Welt einverstanden sind, würden das wohl verneinen. Unser Handeln hat so unglaublich viele nichtintendierte Konsequenzen und ist in seinen Effekten so vielfach vermittelt und verwoben, dass es eine Illusion wäre zu behaupten: Das haben wir so gemacht, deshalb wollen wir das so. Gerade auch im Bereich der Baukultur ist das nicht so. Deshalb geht es einerseits um mehr Bildung über Baukultur, darum, mehr Einblick in die Konsequenzen des Handelns in diesem Bereich zu erhalten; und andererseits um das Aufzeigen von Handlungsoptionen in der Baukultur. Experten im Bereich der Baukultur wurden gewöhnlich als Planer sozialisiert, d. h. wenn etwas nicht so (gut) ist, wie man es gerne hätte, kann man eine Verbesserung planen. Sie sehen die Welt also nicht als die „beste aller möglichen“ und auch nicht metaphysische Akteure wie Markt, Geschichte, Gott oder die Vorsehung, die Natur oder wen auch immer am Werk ohne Eingriffsmöglichkeit der Menschen. Sondern sie sind der Meinung, die Welt, wie sie da ist, soll von uns gestaltet, d. h. neu geplant werden. Das kann schiefgehen, und oft geht es auch zumindest teilweise schief; aber das ist eine Sicht auf die Menschen als handlungsfähig in der Gestaltung ihrer Lebenssituation. Das ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel wie die meisten anderen Politikbereiche auch. Aber dieses schleppende Vorangehen ist in sehr vielen anderen Handlungsfeldern genauso vorhanden, und es liegt nicht daran, dass Baukulturpolitik dem gesellschaftlichen Konsens widerspräche. Sie widerspricht aber sicherlich vielen gesellschaftlichen Beharrungskräften.

FAZIT
Semantisches Leerspülen

Baukultur ist das sich permanent ändernde Produkt gesellschaftlicher Entwicklungen und muss auf die Anliegen der Menschen reagieren. Im dritten österreichischen Baukulturreport wurden fünf Sätze als strategische Leitgedanken formuliert: Bewusstsein für Baukultur entwickeln und geeignete Strukturen fördern! Gemeinwohl stärken! Ganzheitlich, langfristig und innovativ planen! Flächen und andere Ressourcen mit Bedacht ­nutzen! Öffentliche Mittel an Qualitätskriterien knüpfen!  Es ist also ein inkludierender Begriff, der im Gegensatz zur exkludierenden Nazi-Propaganda steht. Goebbels' Aufsätze wurden im Radio vorgelesen. Auch das kann man von den Baukulturreporten nicht behaupten. Matthias Heine stellt fest, dass man als Sprachoptimist mit entsprechender Sensibilisierung, durchaus Worte mit Nazi-Karriere nutzen darf, weil sich viele durch die Bedeutungsänderungen semantisch leer gespült hätten. Sie werden also nicht zum Nazi, wenn Sie hundertmal „Kulturschaffende“, „Architekturschaffende“, „Baukultur“ oder „Eintopf“ sagen. Sprache besitzt die Kraft sich zu erneuern. Unsere Umwelt nur mehr beschränkt. Um Baukultur als „Bürgerpflicht“ zu etablieren, braucht es wohl doch ein entsprechendes Bewusstsein und den Willen zur eigenverantwortlichen Veränderung. 

 

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