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Wie ein Haus im Haus

03.04.2018

Ausgangs ohne jegliche Hotelerfahrungen dafür aber mit viel Idealismus und kreativen Ideen haben Tom und Nadine Michelberger als Betreiber des gleichnamigen trendigen Berliner Hotels vor einigen Jahren begonnen, ihren Traum vom besten Hotel in der Stadt zu verwirklichen.

Die passende Immobilie für ihr Haus fanden sie in einer denkmalgeschützten Fabrikshalle im Stadtteil Friedrichshain. Den attraktiven historischen Bestand des alten Fabrikgebäudes mit seinen großzügigen Sprossenfenstern, hohen Decken und sichtbaren Klinkersteinen nutzte Designer Werner Aisslinger für sein Gestaltungskonzept zur Innenarchitektur des Hotels mit 100 Zimmern, einem Restaurant und Tagungsräumen. Jahr für Jahr werden außerdem einzelne Räume des Hauses neu gestaltet, damit sich das Hotel immer wieder neu präsentiert. So hat etwa der dänische Architekt Sigurd Larsson zwei Hotelzimmer neu ausgestattet und für die Umsetzung seiner puristischen Ideen auch die komplett verdeckt liegende Bandtechnik Tectus von Simonswerk gewählt. Wo es die Raumhöhen erlaubten, wurde in die Zimmer ein eigener Wohnkubus hineingestellt, der wie ein kleines Haus mit teilweise abgeschrägtem Dach in den Bestand einschneidet. Da der Baukörper nicht die gesamte Fläche des Zimmers einnimmt, bleibt neben dem in seinem Inneren platzierten Bereichen Bad, Sauna, Küche und Schafen noch Platz für einen offenen Wohnbereich mit Sofa und Ess­tisch. Eine Treppe führt in die obere Ebene, wo sich ein weiterer Schlafraum befindet. Um den Effekt des „Raummöbels“ zu unterstreichen, sollten die aufklappbaren Öffnungen im geschlossenen Zustand unsichtbar bleiben und sind daher mit komplett verdeckt liegender Bandtechnik versehen.

Das eingesetzte Bandsystem verfügt über alle technischen Eigenschaften für einen flächenbündigen Einbau von Türelementen. Hierzu gehören die komfortable 3D-Verstelltechnik, die eine stufenlose Justierung von jeweils +/–3,0 Milli­meter zur Seite und Höhe sowie die Veränderung des Andrucks von +/–1,0 Millimeter ermöglicht. Weitere Vorzüge sind der 180-Grad-Öffnungswinkel, die wartungsfreie Gleitlagertechnik sowie Belastungswerte je nach Modellausführung von 40 kg bis 300 kg. Die Tectus-Bandsysteme gewährleisten eine dauerhaft sichere und wartungsfreie Funktion und eignen sich daher gut für starke Beanspruchungen im täglichen Hotelbetrieb. Die Türbänder überzeugten den Designer vor allem durch die Verbindung hochwertiger Technik mit dezenter Optik. Sind die Türen geschlossen, ist die Bandtechnik für den Gast nicht sichtbar, und die Türen verschwinden optisch in den Wand­flächen, hinter denen sich die einzelnen Räume verstecken.

         

Simonswerk GmbH
Bosfelder Weg 5, D-33378 Rheda-Wiedenbrück
T: (00 49 52 42) 413-0
E: info@simonswerk.de
I: www.simonswerk.com

Autor/in:
Redaktion Architektur & Bau Forum
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