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Wien im Blick

03.04.2017

Einen Blick auf Wien von oben ermöglicht eine Ausstellung des Wien Museums noch bis 17. September.

Hermann Kosel, Blick auf Wien von der Höhenstraße, 1936.

Seit Jahrhunderten fasziniert der Versuch, die Stadt als Ganzes zu erfassen – ob in Form klassischer Panoramen, Vogelschauen oder Plänen und steht dabei doch stets im Spannungsfeld zwischen dem Anspruch auf Vollständigkeit und Fragmentierung, zwischen Sichtbarmachung und Verdecken, zwischen Orientierung und Kontrolle.

Nie gelingt es, das „reale“ Territorium zur Gänze abzubilden. In der Ausstellung des Wien Museums, kuratiert von Sándor Békési und Elke Doppler, sind neben einigen der ältesten, größten oder berühmtesten Pläne, Panoramen und Modelle Wiens auch seltene thematische Karten oder künstlerische Zugänge und Design­produkte bis hin zu gegenwärtigen partizipativen Bestrebungen zu sehen, „Mapping the City“, die sich auf die Bedürfnisse minderprivilegierter Gruppen konzentrieren.

Beleuchtet werden traditionsreiche und neue Aussichtspunkte der Stadt  – von Stephansturm und Kahlenberg bis hin zum heutigen Hochhaus. Bis 17. September.

www.wienmuseum.at

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