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René Kufner/SAE Wien, Wien MuseumRafael Bittermann/SAE Wien,Wien MuseumChristoph Schleßmann, Wien MuseumNychos/RabbitEyeMovementChristoph Schleßmann,Wien MuseumRafael Bittermann/SAE Wien, Wien Museum

Wien Museum Takeover

03.07.2019

Das „alte“ Wien Museum öffnet ein allerletztes Mal seine Türen. Mit der Ausstellung "Takeover, Streetart & Skateboarding" bietet das Haus in den für den bevorstehenden Um- und Ausbau leer geräumten Bereiche  einmalige Möglichkeiten zur Interaktion. 

Mehr als 2.000 Quadratmeter werden zur Spielfläche für Street Art und Skateboarding – zwei Subkulturen, die sich gerne auf ungenutzten Flächen entfalten und dabei unser aller Verständnis für die Mitgestaltung des öffentlichen Raums herausfordern.

Vandalismus oder Kunst?
Street Art und Skateboarding polarisieren immer noch. Wurden sie in den 1990er und 2000er Jahren hauptsächlich als aufdringlich und störend wahrgenommen, so sind sie mittlerweile ein Phänomen der Popkultur. Sie vermitteln urbanes Flair und sind ein wichtiger Faktor für Tourismus und Wirtschaft. Längst ist der Kunstmarkt auf Street Art aufmerksam geworden.

Einladung zur Transformation
Das Wien Museum lädt nun namhafte Protagonisten und Besucher dazu ein, das Bestandsgebäude zu transformieren und bietet die Gelegenheit, das breite Spektrum beider Szenen zu entdecken. Zwei Bereiche zeichnen sich ab: im Erdgeschoß steht Do-It-Yourself (DIY) im Vordergrund, während der erste Stock zum Schauen und Staunen in die „Hall of Fame“ einlädt. Das ganze Museum wird dabei zur Fläche für Street Art und Skateboarding. Die Grundlage für alle Arbeiten ist die bereits vorhandene Ausstellungsarchitektur, die Grenze bildet der Denkmalschutz.
Der Fokus liegt auf Wien. Mehr als 30 Graffiti- und Street Art-Künstler, die das Stadtbild in den letzten 25 Jahren mitgeprägt haben, nehmen die Museumswände in Besitz. Aus alter Ausstellungsarchitektur wird durch den Einsatz von Beton ein Skatepark. Viel gibt es zu entdecken, viel zu tun – von Skatekursen, bis zu Workshops zu verschiedenen Street-Art-Techniken.

Mit Werken von
Abend, Paul Busk, Cane, Chinagirl Tile, Deadbeat Hero, die 78er, Frido Fiebinger, Flör, Christian Fischer, Frau Isa, Emanuel Jesse, Friend, Golif, Wolfgang Hartl, Herbalizer, Olivier Hölzl, Junek, Leopold Kessler, KLITCLIQUE, Knarf, Kollektiv Kimäre, Kryot, MALR, Keno Meiners, Thomas Mock, moiz, Monsterzeit, Lym Moreno, NDZW, Nychos, Peks, Perk_up, Phekt, Ripoff Crew, Ruin, Jan Schiefermair, Maximilian Schneller, Philipp Schuster,  Gitti Scholz, Seco, Secret Society of Super Villain Artists (SSOSVA), Shue, Skero, Skirl, Speaker-23, Spraycity, Spoff Parks, Tabby, Jamy Treiml, Video Oner, Vienna Murals u.a.

Bis 1. September 2019
Donnerstag bis Sonntag und Feiertag, 14 bis 22 Uhr. Eintritt frei!

www.wienmuseum.at

Autor/in:
Redaktion Architektur & Bau Forum
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