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Porträt Gustav Peichl, 2017

Witz und Sinnlichkeit

08.03.2018

Das Mak widmet dem Architekten Gustav Peichl anlässlich dessen 90. Geburtstags eine Personale.

In seinen 50 Schaffensjahren, in denen er nicht nur als Architekt, sondern auch als politischer Karikaturist unter dem Pseudonym Ironimus erfolgreich war, realisierte Gustav Peichl rund 70 Bauten, 15 davon wählte er für die Schau im Mak aus. Einen zusätzlichen Blick auf sein Œuvre bieten die Fotografien der deutsche Künstlerin Pola Sieverding von Gebäuden in ihrem heutigen Zustand, die sie mit Skizzen, Entwürfen und Plänen aus der Mak-Sammlung kontextualisiert.

Über 8.000 Entwurfszeichnungen, Skizzen, Pläne und Konzepte seiner österreichischen Bauten schenkte Peichl 2013 dem Mak. Trotz oder gerade wegen der Tatsache, dass im heutigen digitalen Zeitalter vorwiegend am Computer geplant wird, beharrt Peichl auf dem Skizzieren als Nachdenken auf dem Papier.

Technische Ästhetik und klassische Proportionen haben für ihn ebenso viel Wert wie Witz und Sinnlichkeit. „Es gilt nach einer sinnlichen Architektur zu streben, nach einer Architektur unter Bezugnahme auf Eros“, so Gustav Peichl. 

Die Ausstellung läuft von 21. März bis 19. August 2018. www.mak.at

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