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Wohnen in Woosung

14.11.2017

Für die südkoreanische Hauptstadt Seoul entwarfen AllesWirdGut Architekten aus Wien im Rahmen eines geladenen Wettbewerbs ein Wohnquartier mit 3.000 Wohneinheiten.

Im Rahmen eines geladenen Wettbewerbs schuf AllesWirdGut den Entwurf eines Wohnquartiers für 3.000 Wohneinheiten in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul.

Vorgeschlagen wird für das insgesamt 120.000 Qudratmeter große Areal in privilegierter Lage direkt am Wasser ein Quartier mit 17 Hochhäusern auf amorph geformten Sockeln, das mit hoher Dichte und Urbanität einen starken identitätsstiftenden Charakter und hohe Wohnqualität aufweisen soll. Ein Boulevard, der das städtische Ensemble durchzieht, soll hierbei als Lebensader dienen und für höchste Aufenthaltsqualität sorgen. Eine starke horizontale Durchlässigkeit verhindert dabei die Entstehung von Rückseiten. Zahlreiche publikumswirksame Funktionen innerhalb der Sockelzonen sorgen für ein vitales urbanes Milieu. Diese Nutzungen werden in engem Zusammenhang mit den öffentlichen, halböffentlichen und privaten Außenräumen gedacht und tragen ganz wesentlich zur Belebung des Stadtraums bei.

Differenzierte städtebauliche Raumsequenzen entwickeln sich zu einem fließenden Außenraumkontinuum – Straßen, Wege, Plätze, Höfe und Gärten folgen dabei einer subtil abgestuften, präzise komponierten Hierarchie und Öffentlichkeit, die dabei formal in Bezug zum Charakter des Bauplatzes und des ursprünglichen Flussschwemmlands steht. Gestalterisch wird das neue städtebauliche Ensemble zu einer markanten stadtbildprägenden Silhouette zusammengefasst. Durch die individuelle Ausformung und Reaktion der Baukörper im Quartiersinneren werden Orientierung und Adressbildung gestärkt und differenzierte Freiraumqualitäten geschaffen.Flexible Grundrisse sollen zu einer guten Durchmischung der Wohnungseinheiten beitragen, ein Potenzial, das möglichst im Sinne einer demografischen Durchmischung zu nutzen wäre. Ein differenziertes Angebot an traditionellen und neuen Wohnformen sollen die ein- bis dreigeschoßigen Sockelzonen bieten. Hier werden sich Townhouses für Familien mit Privatgärten und Terrassenwohnungen mit Ateliers und Kleinstwohnungen für ein urbanes und vorwiegend jüngeres Publikum abwechseln. Durch die gewählten Geschoßhöhen werden auch langfristige Adaptierbarkeit und Nutzungsoffenheit sichergestellt sein.

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