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Ausländische Arbeitskräfteüberlasser „mischen“ am Markt mit!

20.06.2014

Neue ausländische Arbeitskräfteüberlasser überschwemmen mit Billigstarbeitskräften auch bei öffentlichen Ausschreibungen den Markt.

Somit haben heimische Leasingfirmen keine Chance mehr, mit Arbeitskräften mit Anmeldung in Österreich eine Chance, Aufträge zu erhalten. Ein Wahnsinn, wie sich hier die Spirale beim Preis und somit Lohn- und Sozialdumping nach unten dreht. Immer mehr bestätigt sich: je billiger das Angebot, desto größer die „Gauner“ dahinter. Diese Entwicklung muss gestoppt werden. Auch der Einsatz von Leiharbeitskräften gehört dabei klar geregelt. Die gesetzlichen Regelungen dazu sind vorhanden. Firmen, die mit Subvergaben und einem Stundenlohn von zum Beispiel 14 Euro brutto anbieten, müssen ausgeschlossen werden. Ich halte an meiner Forderung fest: Öffentliche Ausschreibungen müssen nach Bestbieterprinzip vergeben werden. Gespräche dazu laufen bereits. Nur mit dem Bestbieterprinzip haben regionale Firmen mit Eigenpersonal eine Chance auf öffentliche Aufträge. Damit kurbeln wir nicht nur die regionale Wirtschaft an, auch Steuern, Abgaben und Wertschöpfung bleiben in Österreich.

 

Autor/in:
Josef Muchitsch
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