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Advertorial

Bewusstsein für Krebsrisiko in Bauberufen schaffen

01.01.2020

Auf Bauberufe entfällt laut AUVA-Statistik der höchste Anteil der Berufskrankheiten mit Krebs-Diagnose. Viele dieser Fälle könnten durch Schutzmaßnahmen verhindert werden. Der AUVA-Präventionsschwerpunkt „Gib Acht, Krebsgefahr!“ setzt daher auf Bewusstseinsbildung.

981 Krebserkrankungen wurden von der AUVA zwischen 2010-2018 in Österreich als Berufskrankheit anerkannt. Knapp 20 Prozent davon entfielen auf die Baubranche. Betrachtet man die Statistik berufsbezogen, weisen Bauberufe (285 Fälle) vor Metallberufen (224 Fälle) – den höchsten Anteil der Berufskrankheiten mit der Diagnose Krebs auf. 

Asbest und Holzstaub häufigste Ursachen

Auf Asbest lassen sich fast 90 Prozent aller als Berufskrankheit anerkannten Krebserkrankungen zurückführen. Holzstaub ist die zweithäufigste Ursache, er entsteht z. B. bei der Bearbeitung von Holz für Dachstühle, Gerüste oder Schalungen. Asbest darf zwar seit 1990 in Österreich nicht mehr verwendet werden, doch es gibt viele verbaute Altlasten. 

AUVA unterstützt bei Prävention

Um das Bewusstsein zu Risiken und Schutzmaßnahmen beim Umgang mit krebserzeugenden Arbeitsstoffen zu erhöhen, informiert die AUVA im Rahmen ihres Präventionsschwerpunktes „Gib Acht, Krebsgefahr!“. Für Betriebe werden Schulungen angeboten sowie kostenlose Beratungen, diverse Materialien, Poster und Erklärfilme. Zu häufig vorkommenden krebserzeugenden Arbeitsstoffen auf Baustellen erscheint Anfang 2020 ein AUVA-Merkblatt. 

Mehr Informationen unter www.auva.at/krebsgefahr 

 

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