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Burgenlands erster Klimabündnis-Industriebetrieb

22.10.2014

Dämmstoffspezialist Austrotherm unterzeichnete am 1. Oktober in Pinka­feld die Klimabündnis-Beitrittsurkunde. Das Industrieunternehmen ist damit im Burgenland der erste Klimabündnisbetrieb.

"Es freut mich, dass die burgenländische und über die Grenzen hinaus erfolgreiche Firma Austrotherm als Klimabündnisbetrieb einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion und Energieeffizienz leistet. Klar ist, es braucht massive Anstrengungen von allen Seiten, um das gesteckte Klimaziel – 20 Prozent weniger CO2-Emissionen bis 2020 – zu erreichen. Eine hochwertige Dämmung der Gebäudehüllen ist ein wesentlicher Beitrag zu mehr Energieeffizienz. Austrotherm übernimmt als Klimabündnisbetrieb eine Vorbildfunktion für andere, denn der Klimawandel und der Umgang mit knappen Ressourcen zählen zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit“, so LH-Stv. Mag. Franz Steindl bei der Unterzeichnung am 1. Oktober.

Klimafreundliche Produktion 

Das bereits umgesetzte Maßnahmenpaket reicht von der Nutzung von Abwärme zur Heizung der Produktionshallen bis hin zur Umstellung der Straßenbeleuchtung und Stapler auf LED-Beleuchtung. Zudem wird der Maschinenpark regelmäßig auf energieeffizientere Modelle umgerüstet. Kürzlich erfolgte zudem der Wechsel der gesamten Stromversorgung auf CO2-freien Grünstrom aus TÜV-zertifizierten österreichischen Wasserkraftwerken. „Allein die Umstellung auf Grünstrom reduziert die gesamte produktionsbedingte CO2-Belastung um 552 Tonnen pro Jahr. Das entspricht dem CO2-Ausstoß eines Mittelklassewagens auf einer Strecke von 3,3 Millionen Kilometer oder 83-mal rund um den Äquator“, veranschaulicht Mag. Peter Molnar, Geschäftsführer der Klimabündnis Österreich GmbH, den Einsparungseffekt.
Auch für die kommenden fünf Jahre hat sich Austrotherm einiges vorgenommen: so zum Beispiel die weitere Nutzung von Abwärme zur Beheizung von Lager- und Produktionshallen. Spritspartraining für die Mitarbeiter steht ebenso auf dem Plan wie die regelmäßige Information der Mitarbeiter über Möglichkeiten, die eigene Lebensweise klimafreundlich zu gestalten.

Autor/in:
Redaktion Dach Wand
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