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Chemie für nachhaltiges Bauen

05.02.2015

BASF zeigte auf der „Bau München 2015“, welchen Beitrag die Chemie zu nachhaltigem Bauen leistet. Das Unternehmen stellte zahlreiche Lösungen vor, die beispielsweise die Energieeffizienz von Gebäuden steigern. 

So präsentierte BASF etwa die Hochleistungsdämmstoffe Slentite und Slentex. Slentite basiert auf organischem Aerogel aus Polyurethan und garantiert eine um 25 bis 50 Prozent schlankere Dämmung, sehr gute Feuchtigkeitsregulierung, robuste, stabile Platten und viel gestalterische Freiheit. Die Dämmleistung erreicht einen Lambda-Wert von  

Neben der Einführung der Marke Master Builders Solutions beschreitet BASF mit Elastopave und Elastocoast neue Wege für die Oberflächengestaltung und Küstenschutz. Elastopave ist ein völlig neues Konzept zur Konstruktion von langlebigen Oberflächen auf Plätzen und Wegen. Es werden Mineralmischungen mit einem Bindemittel aus Polyurethan  vermischt, so dass stabile wasser- und luftdurchlässige Deckschichten entstehen. Regenwasser kann problemlos versickern – ganz ohne zusätzliche Drainagen. Das Küstenschutzsystem Elastocoast ist ein umweltverträglicher 2-Komponenten-Kunststoff aus Polyurethan, mit Schotter oder Steinen versetzt. Die Mischung wird auf vorher präparierten Deichen, Böschungen, Molen und anderen Ufer- oder Strandabschnitten aufgetragen und bietet damit ein sicheres Bollwerk gegen Wellen und Überflutung.

Weiters erweitert die BASF ihr Produktportfolio extrudierter Polystyrol-Hartschaumplatten (XPS) Styrodur um ein neues Produkt: Styrodur 3000 CS hat einen einheitlichen Nennwert der Wärmeleitfähigkeit von 33 mW/(mK) über alle Plattenstärken von 30 bis 240 Millimeter. Die Wärmeleitfähigkeit der Dämmstoffplatten ist bis zu 15 Prozent besser. Neopor, das expandierbare Polystyrolgranulat (EPS) der BASF enthält Graphit, womit eine bis zu 20 Prozent bessere Dämmleitsung als bei herkömmlichem EPS erreicht wird.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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