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Die neuen Großen

22.07.2014

Die letzten Jahre war es relativ ruhig im Transporter-Segment. Doch jetzt geht alles Schlag auf Schlag und nahezu alle Hersteller haben ihre großen Transporter komplett runderneuert und bringen diese in den kommenden Monaten auf den Markt. Nur bei VW muss man sich noch gedulden.

Den Anfang machte Mercedes mit dem neuen Sprinter, der im Vorjahr präsentiet wurde gefolgt vom neuen Ford Tranist, der einige Monate später  seinen Einstand feierte. Doch nun holen auch die anderen Hersteller auf und erneuern ihre leichte Nutzfahrzeug-Sparte komplett. Erst vor Kurzem gezeigt wurde der neue Citroen Jumper, der sich in den letzten Generationen bereits mehr als 800.000 Mal verkaufen konnte. Das neue LED-Tagfahrlicht, die Motorhaube mit kräftigen Sicken und der Stoßfänger verleihen der Frontpartie Dynamik und Robustheit. Das zeitgemäße Design des neuen Citroën Jumper steht im Einklang mit dem aktuellen PKW-Design der Marke, wobei natürlich die Nutzungsfreudnlichkeit im Vordergrund steht. Mit einer Laderaumbreite zwischen den Radkästen von 1,42 m beziehungsweise einer Breite am Boden von 1,87 m ist der neue Jumper in bester Gesellschaft mit der Konkurrenz und bietet vollumfassende Ladekompetenz. Neu ist: ein optimierten Fahrerplatz mit einem Sitz mit variabler Dämpfung, Armlehne und Lordosenstütze. Zusätzlich erleichtern die Anordnung des Schalthebels auf dem Armaturenbrett sowie ein hochklappbarer Dokumentenhalter das Leben an Bord. Ebenfalls zu haben sind die intelligente Traktionskontrolle, das System "Hill Descent Control" (Bergabfahrhilfe), der aktive Geschwindigkeitsregler und -begrenzer, AFIL-Spurassistent und Reifendrucksensor und die Connecting Box (mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung und USB-Anschluss). Optional ist auch ein 5-Zoll-Infotainment-Touchscreen zu haben, der neben den üblichen Daten auch Navigation und Rückfahrkamera beherbergt. Motorisch ist beim neuen Jumper vorerst alles beim alten geblieben wobei eine deutliche Verbrauchsreduzierung, in einigen Versionen um bis zu 15 Prozent erzielt werden konnte.  Zusätzlich sind die Motoren e‑HDi 130 und e-HDi 150 mit dem Stop&Start-System ausgestattet. In Österreich kommt der neue Jumper noch im Juni auf den Markt.

Neuer Fiat Ducato

„More technology, more efficiency, more value“ - unter diesem Motto stellte Fiat am Mitte Mai sein neues Lade-Flaggschiff, den Ducato, vor. Die nunmehr 6. Generation des Fiat Ducato erscheint heuer im 33. Jahr seit seiner ersten Einführung im Jahr 1981. In dieser Periode wurden weltweit über 2,6 Millionen Einheiten verkauft. Die Entwicklungs-Crew von Fiat Professional hat wahrlich keinen Stein auf dem anderen belassen und einen komplett neuen Ducato entwickelt, der sich optisch zwar den Gegebenheiten des Nutzfahrzeugthemas ergibt, doch starke Anleihen an aktuellen PKW-Designs nimmt. Die neue Frontpartie wirkt schnittig und fesch, auch wurden verschiedene Anbauteile der Stoßfänger- und Kühlergrilleinheit neu entwickelt um einen Tausch selbiger, oder Reparaturarbeiten leichter zu gestalten. Der Innenraum des neuen Ducato wurde PKW-mäßig komfortabel und sehr freundlich gestaltet. Die Motoren wurden sparsamer und auf Wunsch stehen außerdem das automatisierte Getriebe ComfortMatic und das elektronische Sperrdifferenzial Traction+ inklusive Bergabfahr-Hilfe (Hill Descent Control)  zur Verfügung. Preislich bleibt der neue Ducato ebenfalls auf gleichem Niveau, so liegt der Einstiegspreis für den neuen Großen in der Version 115 MultiJet L1H1 mit €24.150,-. nur um 270 Euro über dem bisherigen Einstiegspreis. Markt.

Neuer Fiat Ducato

Mehr Ladevolumen, geringerer Verbrauch und niedrigere Unterhaltskosten: Der Transit wurde ebenfalls komplett neu gestaltet und mit State of the Art Technologie ausgestattet. Dank einer erweiterten Econetic-Modellpalette überzeugt die jüngste Generation der Transporter-Ikone mit einem noch geringeren Kraftstoffverbrauch und vereint dies mit reduzierten Aufwendungen für Wartung und Reparaturen. Das Angebot umfasst neben front-, heck- oder allradgetriebenen Varianten mit 6-Gang- Schaltgetriebe gleich drei Varianten des 2,2 l großen Duratorq TDCi-Turbodiesels. Das Leistungsangebot staffelt sich dabei von 74 kW (100 PS) über 92 kW (125 PS) bis hin zu 114 kW (155 PS). Großes Augenmerk legte man auf möglichst niedrige Service- und Reparaturkosten. So gilt für alle neuen Ford Transit- Versionen ein auf zwei Jahre oder 50.000 km ausgeweitetes Inspektionsintervall. Zugleich sank der routinemäßige Wartungsaufwand – über eine Distanz von 150.000 Kilometern gerechnet –, verglichen mit dem aktuellen Modell, von 5,4 auf 4,2 Stunden. Eine weitere Technologielösung, die mit dem neuen Ford Transit erstmals Einzug in das 2- Tonnen-Nutzfahrzeugsegment feiert, ist der Notruf- Assistent.

Iveco Daily reloaded

Ebenfalls im Juni feiert der neue Iveco Daily seine Premiere. Das rundum neue Fahrzeug ist das Ergebnis einer ausgewogenen Mischung aus Tradition und Innovation. Die Optik wurde gefälliger, die Technik umfangreich erweitert und erneuert, die Motoren sparsamer. Seiner großen Stärke, der Rahmenkonstruktion und des Prinzips “Motor vorne, Antrieb hinten”, bleibt der Neue Daily auch in der neuen Generation treu. Die Kastenvolumina wurden über neue Radstände und Gesamtlängen erhöht. Diese Überlegungen haben zu den neuen 18 und 20 m3 Modellen geführt. arkt.

Neue Motoren: Opel Movano

Die optisch großen Neuerungen blieben für Opels Lastenprofi Movano vorerst noch aus. Vielmehr hat man sich beim Update für den Movano auf Technik und Motorisierungen konzentriert. Komplett neu im Angebot sind die beiden hochmodernen 2,3 l- BiTurbo-Aggregate. Beatmet von zwei gemeinsam arbeitenden Tur- boladern, verbinden die Diesel- Triebwerke hohe Performance mit geringem Spritdurst und CO2-Ausstoß. Während es bis dato die extralange Movano Kastenwagen-Ver- sion L4 an der Hinterachse auschließlich mit Doppelbereifung gab, ist sie nun in verschiedenen Höhen auch mit Einzelbereifung erhältlich. Das Fahrzeug wird leichter und verbraucht dadurch weniger. Zudem sinken die Gesamtbetriebskosten.

Alles neu: Peugeot Boxer

Seit 1994 und bisher in drei Modellgenerationen ist der zweite Transporter im PSA-Konzern Verbund (Citroen & Peugeot) auf dem Markt. Auch der Boxer besticht durch eine große Auswahl an Karosserievarianten und Umbaumöglichkeiten: Auf der Basis von drei Radständen (3, 3,45 und 4,04 Meter) ist er in vier Längen sowie drei Höhen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 2,8 bis 3,5 Tonnen erhältlich. Die Motorenpalette umfasst vier effiziente Dieselmotoren der jüngsten Generation: Drei 2.2 Liter HDi FAP-Aggregate mit 81, 96 oder 110 kW (110, 130 oder 150 PS) sowie einen 3.0 Liter HDi FAP-Motor mit 130 kW (180 PS). Gegenüber dem Vorgänger L3H2 2.2 Liter HDi 130 lassen sich so bis zu 1,3 Liter pro 100 Kilometer einsparen. Auch die Betriebskosten sind im Marktvergleich äußerst niedrig. Features wie ABS, ESP, Notbremsassistent, Fahrerairbag, sowie elektrische Fensterheber gehören bereits zur Serienausstattung. Systeme wie Spurhalteassistent, Reifendrucksensor, intelligente Traktionskontrolle oder Einparkhilfe hinten sind je nach gewählterVersion serienmäßig oder optional erhältlich. Marktstart erfolgt ebenfalls noch im Juni.

Wirtschaftlich: Renault Master

Mit der umfangreichen Mo- dellpflege beim Master komplet- tiert Renault die Erneuerung sei- nes Transporterprogramms. Von den Renault Pkw-Modellen über- nimmt der Master das Marken- gesicht mit dem großen, aufrecht platzierten Markenemblem vor einem dunklen Hintergrund. Mehr hat sich freilich unterm Blechkleid getan, denn auch bei Renault kom- men nun neue, effizientere Mo- toren und mehr Sicherheitstechnik zum Einsatz. Als Motorisierungen für den Ma- ster stehen vier wirtschaftliche Turbodieselaggregate mit 2,3 l Hubraum zur Wahl, die zusam- men mit den Wartungsinterval- len von 40.000 km die Betriebs- kosten erheblich senken. Renault bietet die 2.3 dCi-Triebwerke in Leistungsstufen von 81 kW/110 PS, 92 kW/125 PS, 99 kW/135 PS und 121 kW/165 PS an. Zur aus- geprägten Effizienz der Twin- Turbo-Motorisierungen trägt auch die elektrische Unterstützung der Servolenkung bei, mit der sich 0,1 l Kraftstoff pro 100 km sparen lassen. Insgesamt werden die Kunden ab Werk aus bis zu 350 Varianten wählen können. Das Modell ist in drei Radständen, vier Längen, drei Laderaumhöhen sowie wahlweise mit Vorder- oder Hinterradantrieb verfügbar. Darüber hinaus offeriert Renault den Master als Kastenwagen mit Einzel- und Doppelkabine, Combi für den gemischten Güter-/Personentransport und als Bus.

Klassiker: Mercedes Sprinter

Der Mercedes Sprinter zählt neben dem Ford Transit zu den absoluten Klassikern unter den leichten Nutzfahrzeugen. Im Vorjahr feierte der neue Sprinter seine Premiere. Vor allem in Sachen Assistenzsystemen hat man sich bei Mercedes viel für den Sprinter überlegt. Besondere Highlight ist hier der neue Seitenwind-Assistent.  Er kompensiert Einflüsse von Seitenwind auf das Fahrzeug im Rahmen der physikalischen Möglichkeiten nahezu vollständig. Gegenlenken ist bei plötzlichen Böen nicht mehr erforderlich, der Fahrer wird deutlich entlastet. Der Seitenwind-Assistent baut auf das serienmäßige elektronische Stabilitätsprogramm ESP auf und wird ab einer Geschwindigkeit von 80 km/h aktiviert. Darüber hinaus sind für den Sprinter auch noch ein Abstandswarn-Assistent, ein Totwinkel-Assistent, ein Spurhalte-Assistent und ein Fernlicht-Assistent erhältlich.

Der letzte im Bunde: VW Crafter

Ein gewichtiger Player fehlt derzeit alerdings noch im Bunde der großen Transporter: Der VW Crafter! Hier wird man sich jedoch noch zwei Jahre gedulden müssen, denn bisher wurde der Crafter ja in Kooperation mit Mercedes gebaut, die Ähnlichkeit zum Sprinter sind ja augenscheinlich. Doch diese Ära geht nun auch zu Ende, denn der Kooperationsvertrag läuft im Jahr 2016 aus. Dann wird VW einen komplett neuen und eigens entwickelten Crafter präsentieren, der künftig im polnischen Września in der Woiwodschaft Wielkopolska gebaut werden wird. Die ersten Fahrzeuge sollen dann bereits Mitte 2016 eben dort vom Band laufen. Somit ist der  bunte Reigen der großen neuen Transporter nunmehr komplett und die Karten sind wieder neu gemsischt was die Fahrzeugwahl für den Bereich der leichten Nutzfahrzeuge und Vans betrifft.

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